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Gedanken über alles und nichts und irgendwas.

4 Nov

Ich hab momentan eigentlich keine Zeit. Für nichts. Die Uni fordert mich etwa sechzehn Stunden am Tag, daneben versuche ich meine sozialen Kontakte, meine Körperpflege und mein allgemeines rundum Wohlbefinden noch irgendwie unterzukriegen. Mein Sozialleben lässt sich leicht zusammenfassen: Freund, Mama, Katze. Freund und Katze brauchen Zuwendung, Mama ist halt Mama. Für mehr bleibt keine Zeit. Aufstehen, duschen, alle paar Minuten etwas vom Frühstücksmüsli essen, hier ein Schluck Kaffee, da noch ein Schluck mehr Kaffee und schon geht’s zur Uni. Die fängt nämlich um acht Uhr fünfundvierzig an. Täglich. Und das zum Thema “Studenten haben eh so viel Freizeit”. Uni dauert meist bis 18 Uhr, manchmal auch bis 20 Uhr. Manchmal sogar samstags, weil wir ja eh sonst nichts zu tun haben. Eigentlich viel zu oft samstags. So quasi jeden zweiten Samstag. Nach der Uni ist quasi vor der Uni. Viertausendachthundertzweiundzwanzig Projekte stehen an. Vielleicht sogar zwei mehr.

Worauf ich aber eigentlich hinauswollte: mir bleibt kaum Zeit für irgendwas, nicht mal fürs Denken. Also, so richtiges Denken. Dieses “Ich fange aus dem heiteren Himmel an über die Welt und das Leben zu grübeln und sitze vier Stunden starr rum und denke, denke und denke etwas mehr”. Gestern passierte es dann einfach. Gespräch mit Freund beendet, sitzen geblieben, nach gedacht. Ohne konkreten Anfangsgedanken, dafür mit konkretem Endgedanken. Was ja eigentlich viel mehr zählt.

Worauf ich jetzt wirklich hinaus will: Ich hab eine Liste. 100 Dinge, die ich in meinem Leben machen möchte. Einen schwedischen Baum umarmen (fragt nicht), eine Sternschnuppe sehen, Patentante werden, zu mir finden. Vieles sehr situationsbedingt, vieles, was ich zwar gerne erleben würde, aber eher spontan als bewusst erleben kann. Dabei würde ich gern bewusst Dinge erleben, also falsch, man erlebt ja alles irgendwie bewusst. Aber ich habe vor manche Erfahrungen bewusst zu machen, sprich mich für sie zu entscheiden. Ich kann nicht entscheiden, dass ich jetzt eine Sternschnuppe sehen möchte.

Aber ich kann entscheiden, dass ich Dinge tun möchte, Dinge, die man sonst wohl nie erfahren würde, wenn man sich nicht bewusst dazu entschließt. Für manches muss man eben einen Entschluss fassen, Sachen regeln, das Ganze ins Rollen bringen, um es dann erleben zu können. Bewusstes Erleben, überbewusstes Erleben, gewolltes Erleben, dennoch ungeplantes Erleben, denn man kann sich zwar dazu entscheiden Dinge zu machen, kann natürlich nicht entscheiden, wie sie ausgehen oder viel mehr, wie sie einen am Ende treffen, was man daraus lernt, wie man dadurch wächst. You get the point. (auch so eine Sache übrigens: Englisch hört sich manchmal einfach besser an. So auf den Punkt. Und ganz oft fällt mir erst gar nicht das deutsche Wort ein, weil das englische viel treffender ist. You know? [der Liebste meinte übrigens, dass das nur daran liegt, weil ich zu viel englisch rede, wobei ich gestehen muss, dass ich eigentlich ausschließlich auf englisch denke, aber das ist ein anderes Thema und hat nichts mit dem Inhalt dieses Blogdings zu tun. {Ich habe übrigens auch schrecklichen Wissenshunger. Mein Kopf knurrt sozusagen. Kreatives Studium ist schon geil, aber mir fehlt dieser ständige Wissenscocktail, den ich mir sonst so zuführe. Dazu bleibt aber leider keine Zeit. Aber eigentlich hat das auch nichts mit dem ursprünglichen Thema zu tun.}])

Ich habe gestern etwas beschlossen, etwas, dass ich noch nicht öffentlich machen will, bevor ich wenigstens einen Fuß in die Tür des Projektes gesetzt habe. Aber der Entschluss steht fest. Ich habe jetzt schon schreckliche Vorfreude. Auch etwas mulmiges Bauchgefühl. Und das ist gut so. Eine Erfahrung, vielleicht auch ein dutzend mehr, die ich unter normalen Umständen und ohne festen Entschluss dazu nie machen würde. Ein Gehen und Zurückkehren. Geben und nehmen. Und bloß sehr konfus darüber reden, damit ich noch mehr Lust darauf bekomme.

Punkt. Ende.
Ich trinke jetzt Chai und gucke mit dem Mann Fussball.

(et voilà, Wortkotze in ihrer reinsten Form.)

Umfrage #2

24 Okt

Und weiter geht’s:

Ich suche 11- bis 15-jährige Österreicher, die bereit wären, mir kommendes Wochenende entweder via Skype, Telefon oder Mail Fragen über ihre Zukunft zu beantworten. Vorrangig suche ich Schüler, die eine Hauptschule bzw. ein Polytechnikum besuchen und danach eine Lehre machen wollen. Das Ganze dauert maximal 15 Minuten und beinhaltet Fragen über eure Berufswünsche und den Einfluss den eure Eltern auf diese haben bzw. hatten.

Falls Interesse besteht: mme.facella@gmail.com
Oder einfach hier ein Kommentar mit aktueller Mail-Adresse hinterlassen.

Ich danke mal wieder im Voraus und Herzen en masse.
<3

Umfrage

24 Okt

Hallo ihr Lieben.

Mein nächstes Uni-Projekt steht an und ich muss aktuell gerade wissen, auf welchen Websites Jugendlichen zwischen 11-16 Jahren sich so rumtreiben. Vorrangig sind natürlich Social Networks, jedoch sind andere Seiten, wie z.B. Online Shops, News-Seiten, etc. auch gefragt. Also, fleißig kommentieren und gerne alle Seiten dazuschreiben, auf denen ihr euch so rumtreibt.

Vielen lieben Dank schon im Voraus!
öpve, und Liebe, und Einhornglitzer!

<3

Du willst kündigen, Du bist Arschloch.

1 Okt

Wir schreiben November 2010. Mein alter Handyvertrag ist kurz davor auszulaufen. Ich süchtiges Mädchen habe natürlich schon seit ein paar Monaten einen anderen, weil es da das iPhone gab. Anderer Vertrag, anderes Netz, woho! Anstatt beim alten Anbieter 300€ Kündigungsentgelt zu bezahlen, habe ich eben acht Monate weiter Grundgebühr bezahlt, die 19€ hat man ja gerade noch. Und immerhin besser als 300€.

Im besagten November gehe ich also in den Laden meines Anbieters, nennen wir ihn Rele.Ting. Ich will meinen Vertrag kündigen, vor Ort, so wie man das halt macht. Machte. Das geht im Laden nämlich nicht, nur per Telefon, aber man versichert mir, dass der Vertrag sowieso endet, sobald er ausläuft und ich damit automatisch gekündigt werde. Sollte es anders sein, bekomme ich drei Monate vor Ablauf noch Post. Ich denk mir: “Gut, wartest auf die Post.” Weil ganz ernsthaft? Automatische Kündigung? Bei einem Handyanbieter? Kannste vergessen.

Aber es kommt keine Post. Ich gucke auf meinen alten Vertrag und sehe, dass er noch bis Februar 2011 gültig ist. Es ist mittlerweile Januar 2011. Also rufe ich bei Rele.Ting an. Kein Problem. Um das Gespräch zusammen zu fassen:

Ich so: Ich will kündigen.
Er so, als hätte ich ihm gerade mitgeteilt, dass die Welt explodieren wird und zwar jetzt: WIESO?!
Ich so: Weil mein Vertrag ausläuft.
Er so: Wollen Sie ihn verlängern?
Ich so: Nein, ich will ihn kündigen. Wie ich schon sagte.
Er so, schon so, als würde man ihn beschuldigen, dass die Welt explodieren wird: WIESO?!
Ich so: Weil ich das Recht habe zu kündigen.
Stille.

Dann hin und her. Noch mal achtzehn Wiesos, elf Warums und vier unangenehme Stillen. Bis ich die Worte hörte: “Nun gut, Ihr Vertrag wird gekündigt. In drei Monaten.”

Ich so: wtf? Inkl. der Erzählung von dem Gespräch mit dem Mitarbeiter im Shop von der ich oben schon berichtete.
Er so: Dann haben Sie falsche Informationen.
Ich so: Dann haben Sie inkompetente Mitarbeiter.
Er so: Vielleicht haben Sie Probleme mit Ihrem Gedächtnis.
Ich so: Sie sind aber nicht nett zu Ihren Kundern.
Er so: Sie wollen ja auch keiner mehr sein.

Danach noch einige miese Kommentare von mir, einige von ihm und wir legen auf. Und ich war noch nie so froh einen Vertrag gekündigt zu haben.

Es wird Februar. März. April. Mai. Ich überprüfe meine Kontoauszüge und was sehe ich da? Rele.Ting-Abrechnung. Ich, wutentbrannt und wer mich kennt, weiß wie schön wutentbrannt ich sein kann, laufe in den Rele.Ting-Laden und haue dem Mitarbeiter sämtliche Schimpfwörter um die Ohren, die ich finden kann. Und was sagt er mir?

“Sie haben nicht gekündigt, Sie haben nur gemeldet, dass Sie kündigen wollen.”

Ich habe nur eine Kündigungsabsicht geäußert. Wir fassen zusammen, wenn ich sage, dass ich kündigen will, ist es nur eine Kündigungsabsicht, wenn ich wirklich kündigen will, dann… Ja, genau. Who knows?

Man sagt mir, es gäbe eine spezielle Kündigungshotline bei der man kündigen kann, wenn man bei der normalen Hotline anruft, dann registrieren die Deinen Wunsch nur, scheißen aber drauf. Ich rufe einige Male dort an, aber anscheinend sitzt dort nur einmal pro Woche für etwa fünf Minuten ein Mitarbeiter bei der Hotline und lackiert sich die Nägel, weswegen er nicht rangehen kann.

Ich mache das Ganze also schriftlich und verreise über den Sommer. Da komme ich wieder, checke meine Kontoauszüge und was sehe ich? Ihr könnt’ es auch denken.

Dann gehe ich heute also erneut in den Shop. Da sagt mir der wirklich freundlich Mitarbeiter, dass er das leider kennt und wöchentlich wütende Kunden dort hat. Er kann aber nichts machen, da der Anbieter sagte: “Nee, wir lassen unsere Kunden nicht mehr im Shop kündigen, das wär’ ja zu einfach. Wenn wir’s richtig kompliziert machen, dann wollen die vielleicht gar nicht mehr kündigen! Masterplan!” Und das waren nicht meine Worte. Mit dem Mitarbeiter rufe ich dann bei der Kündigungshotline an. Da stehen wir, 10 Minuten, 20 Minuten, 30 Minuten, 45 Minuten. Jemand geht ran. Shopmitarbeiter gibt mir das Telefon und ich erkläre dem Mitarbeiter halbwegs freundlich mein Problem, worauf ich zu hören bekommen, dass es nicht sein Problem ist, wenn ich zu blöd bin, einen Vertrag zu kündigen, aber dass er das jetzt registriert hat und ich ab 30.Dezember 2011 aus dem Vertrag raus bin. Und legt auf. Kein ‘Auf Wiederhören’, kein ‘Tschüss’, nur angepisstes Gelaber, nur Unfreundlichkeit.

Der freundliche Shopmitarbeiter erzählt mir dann, was der Hotlinemitarbeiter versäumt hat zu sagen: “Sie bekommen in ein paar Tagen Post. Dort wird Ihre Kündigung noch mal schriftlich bestätigt, falls Sie Probleme haben sollten, kommen Sie ruhig noch mal her. Ich helfe Ihnen da schon durch.”

Das war hoffentlich der erste und letzte Teil der Geschichte. Wenn nicht, werdet ihr es lesen, inkl. Live-Tweets und Twitpics von der Gerichtsverhandlung. (Entweder weil ich gerichtlich dagegen vorgehe oder irgendeinen Hotlinemitarbeiter getötet habe.)

Mädel, wir sind keine Haushaltsgeräte.

26 Jun

Es ist ein Uhr Nacht. Ich sitze am Fenster. Das Glas Wein in der einen Hand, die erdrückende Stille in der anderen, die Nachtfalter schwirren um meinen Kopf, die Gedanken in ihm. Und diese Melancholie, die sich nur nachts einschleichen kann, mitten im Herz.

Alles in allem war es ein produktiver, aufschlussreicher Abend. Einer dieser Abende, an denen man sich ein Stück besser kennenlernt. An denen man wieder zu schätzen lernt, was manche Menschen für einen tun. Heute war es Noah. Einer dieser grandiosen Menschen, die man viel zu selten sieht. Einer dieser grandiosen Menschen, die mich brutal durchschauen.

Während wir über das Leben, aber vor allem meines sprechen, bekommt er im 30-Minuten-Takt kleine Nachrichten von seiner Frau. Und er lächelt. Jedes Mal. Eines dieser Lächeln, die so ehrlich und glücklich sind, dass man einfach anfangen will zu weinen. Mein gesunder Pessimismus würde ihn jetzt hassen, einfach dafür, wegen diesem Lächeln und dem dahinter verborgenem Glück. Aber doch kann ich es nicht. Weil es Menschen gibt, die so glücklich sind, dass man ihnen dieses Glück nicht zerstören will und schon gar nicht kann. Und ich höre mich sagen, so ehrlich wie noch nie zuvor: “Ich bin so unbeschreiblich glücklich für euch.”

Das meinte ich letztens schon einmal, da zwar auch ehrlich, aber doch mit einem “fickt euch doch alle”-Beigeschmack, als mir mein Ex-Freund erzählte, wie glücklich er doch mit seiner neuer Freundin sei. Und ich sagte: “Ich freue mich so unbeschreiblich für Dich.” Ich denke: “Ich freue mich so unbeschreiblich für ihn.” Weiß aber doch, dass ich diesen Wettkampf, von dem keiner spricht, den aber jeder führt, verloren habe: Wer ist zuerst wieder glücklich? Und da war es nun mal nicht ich. Mal wieder.

Noah schimpft über die Männer, die mich haben gehen lassen, sagt aber im selben Satz noch: “Weißt Du? Dieses große Ganze, das am Ende Sinn ergibt? Dazu führt das alles. Die Deppen wissen es zwar nicht, aber ließen sie Dich bloß gehen, weil da noch jemand auf Dich wartet. Jemand, der dieses große Ganze vollständig macht.” Und ich frage mich und ihn: “Aber wenn ich Teil dieses großen Ganzen sein könnte, werde oder auch bin, wieso will dann niemand der andere Teil sein? Das ist ja völlig unlogisch.” Und dann sagt er, mit seiner sanften Stimme, die immer mitten durch mich hindurch schneidet: “Weil Du nicht Teil ihres großen Ganzen sein konntest, genau wie sie nicht Teil Deines großen Ganzen sein konnten.” Also mal wieder diese Leier von Topf und Deckel, sage ich und er lacht und sagt: “Mädel, wir sind keine Haushaltsgeräte.” Da mag er vielleicht Recht haben, trotzdem fühle ich mich gerade wie die Tupperware-Box in meinem Schrank, die vor Jahren ihren Deckel verloren hat und nie wieder findet wird.

Man bekämpft sich unbewusst, sagt er, wenn man nicht zusammenpasst. Solange, bis man sich trennt. Weil irgendetwas nicht stimmt und das unausgesprochen zwischen den Herzen liegt. Man liebt nie ganz, weil man unbewusst weiß, dass es ein getrenntes Ende geben wird. Noch schlimmer ist es, wenn man es weiß. Das unbekannte Ablaufdatum einer Auf-Zeit-Beziehung.

Noah geht. Irgendwann vor Mitternacht. Als es am einsamsten wird.
Noah geht mit den Worten: “Alles, meine Liebe, Du bist alles und Du wirst sehen, irgendwann kommt jemand, der auch Dein Alles sein kann.”

Was retten, wenn’s brennt.

25 Jun

Der werte Herr Pascottini ist da letztens auf so einen Blog gestoßen. Und dachte sich: Pui, das können wir auch! Also, hier, mein Beitrag zu “Was retten, wenn’s brennt.” Ich setzte mich also in die Mitte meines Schlafzimmer und guckte: Was nimmste mit? Was lasste stehen? Und überhaupt: Du bist ja sowieso sicher nackt, wenn’s anfängt zu brennen oder Du probierst gerade just in diesem Moment das wirklich schreckliche Kleid aus den 90ern, bloß um festzustellen, dass Du eh nie wieder reinpassen wirst.

  • Charles Dickens – Oliver Twist, meine älteste, aber auch liebste Ausgabe von 1843. Für 20€ auf eBay gefunden und damals natürlich gleich zugeschlagen. Das Ding dann schätzen lassen und schon Dollar.. eh Euro-Zeichen in den Augen gehabt, aber mal ernsthaft: Ich sammle Oliver Twist-Ausgaben, da kann ich doch meine älteste nicht verkaufen!
  • MacBook & iPhone – weil, naja ihr wisst schon, weil ich ansonsten eigentlich auch einfach in den Flammen verbrennen könnte. Prinzipiell würde ich ja auch meinen iMac schnappen, aber Ding der Unmöglichkeit.
  • Erinnerungsbox – in solche Dingen hat man früher, als es gerade mal Disketten gab, seine Erinnerungen gespeichert… eh, gesammelt. Voller Bilder, Briefe, Postkarten, Krimskrams und ganz viel Lieber.
  • Gedankenbücher, Moleskines & Stifte – weil man handschriftlich Erinnerungen eben doch besser festhalten kann.
  • Lieblingsschal & -tuch.
  • Ring meines besten Freundes
  • Handtasche, inkl. Geldtasche, iPhone & MacBook Kabeln, Stiften, Schminkzeug, Zetteln, Blistex, Wechselsocken & -unterwäsche, Lieblingsparfum, Pass, Kopfhörern, Notizbuch, Sketchbook, externer Festplatte, etc. (und mir kommt gerade: Was zum Teufel schleppe ich denn da Tag für Tag mit mir rum?)
  • Bukowski – (die sich nicht ins Bild legen & fotografieren lassen wollte) eigentlich Madame Charles Bukowski, die so süß kläglich miauen kann, wie keine andere Katze und ohne die ich abends ja kaum mehr einschlafen kann.
  • die drei Affen – großartiges Erinnerungsstück, das mittlerweile mein liebstes Ding in meinen vier Wänden ist.
Und da ich nicht die Einzige bin, die da mitgemacht hat, guckt einfach mal hier: MartinIvySophiePetraHenricJochen, ClemensKathi und natürlich der werteHerr Pascottini himself.

Challenge: Ein Monat ohne Fertigprodukte

24 Mai

Ja, so manchmal da hab ich merkwürdige Ideen. Das wäre nicht so das großartige Problem, wenn sich diese Dinger nicht so felsenfest in meinem Gehirn einnisten würden.

Da telefonierte ich letztens mit einem Freund, als er gerade einkaufen war und weil wir auch über die nichtigsten Nichtigkeiten reden, erzählte er mir eben, was er so in seinen Einkaufswagen packt: Pizza, Pommes, Cola, Fertignudeln, Fertiglasagne, Fertigfisch, Fertiggulasch, Fertigwasauchimmer. Und während ich ihm noch in etwa viertausend Wörtern und hundertachtundzwanzig Gründen erkläre, wieso er vielleicht auch was anderes einkaufen sollte, meinte er plötzlich: “Tu nicht so. Als ob Du nen Monat ohne Fertigprodukte aushalten würdest.” – Challenge accepted! 

Das Ganze startet also gestern, also an einem Montag, als wäre der Tag schon nicht genug beschissen. Eigentlich wollte ich mir nur einen Salat machen, selbstgemachtes Knoblauchbrot und dazu noch Kartoffel mit Sauerrahm. Fertigprodukt free? Denkste. Weil ich zu faul bin, um ein Dressing selbst zu machen, hab ich so ne Fertigkräutermischung, die man nur mit Essig und Öl mischt und et voilà. Gut, Dressing machen haut noch irgendwie hin. Abends wurde das Ganze schon etwas schwieriger, weil ich quasi vor Hunger gestorben bin und nichts wirklich Frisches im Kühlschrank war. Wohin geht man? Zum Tiefkühlschrank. Was seh ich? Pizza, Fischstäbchen, Pommes.. Das endete damit, dass ich Erbsen gegessen habe. Also, nur Erbsen. Ohne irgendwas. Ich und meine Schüssel Erbsen – eine Nichtliebesgeschichte

So im Laufe des Tages fiel mir aber noch so einiges anderes auf (weil ich ja schon dabei war auf meine Ernährung zu achten, wa?): ich trinke eindeutig zu viel Softdrinks, weswegen ich dachte: CHALLENGE ACCEPTED! Sprich: Ich verzichte auf Softdrinks, sprich lauter: keine Cola, kein Sprite, kein Red Bull, kein Eistee, KEIN RED BULL, kein irgendwas. Fruchtsäfte schon, aber da auch nur die gute, die wenigstens danach aussehen, als wären sie mal an ner Frucht vorbeigerollt.

Gedanke Nummer Drei war bescheuerter als alles: Sind Süßigkeiten nicht auch Fertigprodukte? Und, ihr denkt es euch: Challenge Accepted! (Ich, Vollidiot!) Aber so prinzipiell, vom Grundgedanken her, sind die halt schon Fertigprodukte, weswegen ich nur mehr nasche, wenn ich es selbst gebacken habe. Gut, auf Butterkekse werde ich nicht verzichten, da könnt ihr mich gleich umbringen.

Nachdem ich jetzt also Fertigprodukte, Fast Food (!!!!), Softdrinks, Süßigkeiten, Tüten-Knabberzeug und Fertigdressing von meinem Nahrungsplan gestrichen habe, stellt sich mir die Frage: Ernähre ich mich jetzt einen Monat nur mehr von Erbsen? Und werde ich davon grün? Und wenn, dann hoffentlich doch nicht hinter den Ohren?

Und damit das nicht genug nervenaufreibend wäre: DIESER MONAT IST PRÜFUNGSMONAT! Entweder ich sterbe oder ich sehe am Ende aus wie eine gesunde Nicole Richie.

(Macht jemand mit? Bitte? Hilfe? <3)


Facella sucht Videoblogger!

20 Mar

Ich suche. Mal wieder.

Mir kam da letztens so eine Idee. Letztens war tatsächlich gestern. Und die Idee kam mir, als ich mich beim Cookie machen filmte, was ihr die Tage auch noch zu Gesicht bekommt. Na, auf jeden Fall backe ich so vor mich hin und denke mir dabei: “Hihihi. Videobloggen könnte ich doch auch mal.”, hab das dann aber gleich danach wieder verworfen, nachdem ich gesehen habe, wie doof meine Grimassen eigentlich aussehen können, wenn sie so gefilmt werden. So etwa zwanzig Minuten später dachte ich dann aber: “Hey! Da gibt’s sicher noch andere Bekloppte, die komische Grimassen schneiden können und eventuell dazu noch was zu sagen haben.”

So. Lange Rede, wenig Sinn: Ich suche ein paar Leute, die Interesse an einem gemeinsamen Videoblogdingens haben. Das Ganze soll unter dem Motto “Andere Städte, andere Menschen, andere Geschichten” laufen. Wer sich jetzt denkt: “Hä? Was denkt sich die komische Fotze?” kann ich euch nur sagen: “Ganz viel, meist ganz viel Dummes.”, was aber hier nichts zur Sache tut.

Wer zwar noch immer keine Ahnung, aber trotzdem Interesse hat, macht mal Piep bei mir & bekommt mehr Infos.
Das Piep geht einfach an mme.facella@gmail.com.

Ich <3 euch!

I am weird!

13 Mar

Letztens, wobei letztens diesmal wirklich letztens, nämlich vorgestern, also Freitag, war, hat mir die wunderbare @rhisdilien von einem Video erzählt, das sie mal gemacht. Die gute Frau ist nämlich YouTuberin und dabei ganz entzückend. Da erzählte sie mir also von ihrem “I’m weird! What makes you weird?”-Video und ich dachte: “Daraus musst Du ja wohl einfach einen Blog-Post draus machen. Damit man noch mehr lächerliche Dinge über Dich erfährt.” Gesagt, getan. Habt Spaß. Lacht euch schlapp. Und immer bedenken: “Nur die ganz Weirden kommen durch.”

  • ich backe mitten in der Nacht Cookies.
  • ich unterstreiche Textzeilen in Büchern.
  • ich lese manchmal die Originalversion sowie die Übersetzung von Büchern Zeile für Zeile, um Fehler oder sogar fehlende Passagen zu finden.
  • wenn ich nachdenke, kaue ich immer auf einer Haarsträhne herum.
  • meine Nasenspitze besteht aus zwei Knorpeln, die Klack-Geräusche machen, wenn man drauf drückt.
  • manchmal, wenn ich meine aktuelle Lektüre zuhause vergessen habe und unterwegs bin, kaufe ich sie mir noch mal, damit ich weiterlesen kann.
  • ich führe Tagebuch. Bin mittlerweile bei Buch Nummer 51. Nummeriere jedoch erst seit etwa 2004.
  • ich hatte auch mal einen YouTube-Channel und habe, während ich mich geschminkt habe, Dinge über das Leben erzählt.
  • ich denke auf englisch.
  • ich habe früher nie zusammenpassende Socken getragen.
  • kennt ihr diese abgefuckten Punk-Gören, die ständig auf der Straße rumlümmeln? Ja? Ich war mal eine von denen.
  • ich hatte mal pinke Haare. Mal blaue. Mal grüne. Meistens aber pinke. So etwa fünf Jahre lang.
  • auch mal Dreads.
  • ich hatte mal Sex in einer Umkleidekabine. Was natürlich nichts Außergewöhnliches ist. Nur bin ich, samt Mann, aus der Kabine gefallen.
  • vor einigen Jahren hatte ich mir vorgenommen, etwa jetzt schwanger zu sein.
  • ich habe eine Orsay-Kundenkarte.
  • dafür fehlt mir die Fingerkuppe meines linken Zeigefingers.
  • mich hat ein Pferd in den Oberarm gebissen. Damals, im Skikurs.
  • ich sortiere meine Unterwäsche nach Farbe.
  • ich habe Angry Birds durchgespielt. Soll heißen, alle Levels, drei Sterne. Weil ich eigentlich lernen musste.
  • ich bin ein Workaholic und kann, wenn ich arbeiten muss, nicht vor drei Uhr ins Bett.
  • ich habe GTA Vice City in einer Nacht durchgespielt.
  • ich bin mir sicher, dass Insekten irgendwann die Weltherrschaft an sich reißen werden.
  • ich stelle sowieso immer absurde Theorien auf.
  • wenn ich kein Notizbuch mithabe, mir dennoch etwas einfällt, das ich aufschreiben muss, beschreibe ich meine Haut.
  • ich hätte gern einen Mini-Elefanten, der durch mein Schlafzimmer hoppelt.
  • ich benutze Baby-Shampoo.
  • ich trug mal weiße Kontaktlinsen.
  • wenn ich meine peinlichen Lieblingslieder höre, schalte ich Last.Fm aus.
  • und ich erzähle dem Internet viel zu viel über mich und bin mir sicher, dass es das irgendwann gegen mich verwenden wird.

Ihr seid dran! <3

Blub.

6 Mar

Aus Langeweile:

  • Ich besitze mehr Bücher als DVDs & CDs zusammen.
  • Ich habe neun Ausgaben von Oliver Twist, die älteste von 1843.
  • & fünf von The Secret History von Donna Tartt.
  • Ich schummel bei meiner Größe immer einen Zentimeter dazu.
  • Mein bester Freund wohnt in Berlin
  • Ich trinke generell immer Pago Mango mit Leitungswasser auf 0,5l.
  • Zur Realität hab ich sowieso nur sporadisch Kontakt.
  • Wenn ich morgens keinen Kaffee bekomme, bin ich unausstehlich.
  • Ich backe Cookies, nur damit es überall gut riecht.
  • Ich bin etwas in meine D90 verliebt.
  • Ich sammel wie verrückt Zitate, aber fast nur englische.
  • Ich verliebe mich immer in die falschen Männer.
  • Ich habe immer Recht. – Gut, nicht immer, aber der Gedanke ist schön.
  • Ich fluche, fluche, fluche. Immer, ständig, überall.
  • Wenn ich Einkaufslisten schreibe, füge ich als letzten Punkt immer hinzu: “Und die Liebe nicht vergessen.”
  • Unnützes Wissen über Ashi Ende.