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Sacher inspired Cupcakes

20 Aug

Es ist mal wieder Cupcake-Zeit! Und mal ehrlich, diesmal hab ich mich wirklich selbst übertroffen!
Ich hab leider nur Fotos vom Endprodukt, da ich diesmal während des Backens keine Kamera zur Hand hatte. Aber keine Sorge, beim nächsten Rezept gibt’s wieder Millionen Fotos.

Für den Teig:
(reicht für etwa 26 Muffins, oder eine Ø26cm-Springform)

  • 300gr Zucker
  • 220gr Mehl
  • 85gr Kakao (ungesüßt)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Eier
  • 240ml Milch
  • 120ml Öl (Sonnenblume, etc.)
  • 240ml Espresso bzw. Kaffee, kochend

Trockene Zutaten in einer großen Schüssel gut miteinander vermengen. Eier, Milch und Öl hinzugeben und verrühren. Den heißen (!) Kaffee dazu geben und gut unterheben.

Muffinform mit Muffin-Liners auslegen, eventuell die Ränder leicht buttern und mit Mehl bestreuen, damit die Muffins, sollten sie über den Rand backen, nicht an der Form kleben bleiben.

Da der Teig sehr, sehr flüssig ist, ihn am besten in eine kleine Kanne füllen und den Teig nachher in die Muffinformen gießen.

Für Cupcakes: die Formen etwa zu 2/3 füllen.
Für Muffins: die Formen etwa 3/4 füllen.

Bei 180 Grad, etwa für 20-25 Minuten backen.
Nach 20 Minuten mit einem Zahnstocher testen, ob die Muffins durch sind.

Muffins aus dem Ofen nehmen, für etwa 15 Minuten noch in der Form lassen. Danach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und komplett abkühlen lassen.

Füllung:

  • 250gr Aprikosenmarmelade, fein passiert
  • etwa 70ml Wasser

Die Aprikosenmarmelade in einer Schüssel mit dem Wasser gut verrühren.

Nun ie Masse in einen Spritzbeutel füllen und mit einer Fülltülle in die Muffins spritzen. Solltet ihr weder Spritzbeutel noch Tüllen zur Hand haben, dann schneidet ein kleines Loch in der Mitte der Muffins aus, aber nicht bis zum Boden, und füllt die Marmelade mit einem Löffel ein und bedeckt das Loch dann wieder mit dem Teig, den ihr ausgeschnitten habt.

Ganache:

  • 800gr Zartbitter Kuvertüre
  • 500ml Sahne

Die Schokolade zerhacken und in eine große Schüssel geben. Für etwa 30-60 Sekunden in die Mikrowelle stellen, bis die Schokolade teilweise geschmolzen ist.
Die Sahne in einem Topf erhitzen und sobald sie anfängt zu kochen, von der Herdplatte nehmen.

Die Sahne in die Schüssel mit der Schokolade gießen und etwa 60 Sekunden kräftig rühren, bis die Schokolade völlig geschmolzen ist.

Die Masse erst für etwa eine Stunde an der Luft kühlen lassen und dann für mindestens 5 Stunden im Kühlschrank aufbewahren, am besten jedoch über Nacht.

Sobald die Schokolade gestockt ist und in etwa die Konsistenz von Eiscreme hat, sie etwa eine Minute mit einem elektrischen Mixer aufschlagen. Die Masse verliert hier etwas an Farbe und wird um 2-3 Nuancen heller.

Die Schokolade in einen Spritzbeutel füllen und entweder mit einer geschlossenen Sterntülle, einer Kronentülle oder einer Rosettentülle die Muffins verzieren.
Hier gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten. Bei Schokoladenganache fange ich am liebsten in der Mitte an und arbeite mich an den Rand, um so eine Rosenform zu bekommen. Aber das bleibt ganz euch überlassen.

Hier ein kleines Video, das die zwei einfachsten Frosting-Arten veranschaulicht:

Wenn weder Spritzbeutel noch Tülle zur Hand sind, könnt ihr das Frosting auch mit einer Streichpalette machen. Das bedarf aber etwas Übung, damit es hübsch aussieht:

Was prinzipiell Spritzbeutel und Tüllen angeht: Es gibt von Kaiser ein Einsteigerset, das etwa 20€ kostet und ein weiteres 3er-Tüllenset für etwa 10€. Mit den beiden Sets habt ihr alles zusammen, was ihr am Anfang braucht. Die beiden Sets bekommt ihr in Österreich bei jedem Interspar. In Deutschland bei Karstadt und Kaufhof.
Das Kaiser-Backzubehör ist grandios, ziemlich günstig und reichen für die paar Cupcakes, die man zuhause macht. Wenn ihr mal mehr macht, empfiehlt es sich aber auf jeden Fall einen größeren Spritzbeutel zu kaufen.

Und jetzt: habt Spaß und lasst es euch schmecken!

Zitronen-Ribisel-Muffins

6 Jul

Ihr müsst euch das vorstellen: ich laufe fröhlich in den Garten, pflücke mir meine Ribisel vom Strauch, laufe zurück in die Küche, backe meine Zitronen-Ribisel-Muffins, mache ein Foto davon, will es instagramen und frage mich nur eins: “Ribisel? Ribisel? Ribisel? Das versteht doch kein Deutscher.”

Nun. Nachdem ich es gegooglet habe, weiß ich, dass Ribisel in Deutschland also Johannisbeeren heißen. Was total unpassend ist. Ribisel beschreibt diese kleinen Dinger doch viel besser. Außerdem klingt es viel niedlicher. Viiiiel niedlicher.


Zutaten:
2 1/2 cups / 180 gr Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/4 TL Salz
1/2 cup / 160 gr Butter, Raumtemperatur
3/4 cup / 150 gr Zucker (wer es eher süß mag, nimmt noch etwa 100 gr Zucker mehr)

250-300 gr Jogurt
2 Eier
etwas Milch
Saft von zwei Zitronen

200-300 gr Ribisel / Johannisbeeren (oder auch jede andere Art von Beeren. Grandios mit Blaubeeren. Aber auch Kirschen. Oder Apfelstücken. Oder Zwetschgen, also Pflaumen.)

Butter und Zucker etwa drei Minuten lang schaumig rühren, dann beide Eier dazu geben und weitere zwei Minuten rühren.
Währenddessen die Ribisel waschen, trocknen und mit 1-2 Esslöffel des Mehls vermengen. Das dient dazu, dass sich die Beeren nachher im Teig gleichmäßig verteilen und nicht aufbrechen.
Dann den Saft der Zitronen langsam in die Butter-Ei-Zuckermasse rühren.
Das restliche Mehl mit Salz, Backpulver und Natron gut verrühren und zeitgleich mit dem Jogurt in die Rührschüssel geben und nur kurz verrühren, so dass sich die feuchten und trockenen Zutaten gut vermischen. Auf keinen Fall zu lange mixen, da der Teig ansonsten zu fest wird.

Falls der Teig noch nicht cremig genug ist, etwas Milch hinzugeben.

Ribisel vorsichtig unterheben und den Teig gleichmässig auf etwa 22 Muffinformen verteilen (das funktioniert am besten mit einem dieser Eiscreme-Löffel-Dinger.)

Bei 180 Grad etwa 18-22 Minuten backen.
Tada!