das Ding, das sich Liebe nennt – Teil I

12 Jan

[November, 2009 – Anfang]

In meiner Naivität, von der ich reichlich habe, glaube ich noch an diese eine, diese große, alles verschlingende Liebe.

Jemanden ansehen und zu wissen: Er! Und niemand sonst. Nur er. Überall. Im Herz. Im Kopf. Im Leben. Im Selbst. Ein Teil werden. Teilen. Verständnis ohne Worte. Liebe zeigen, nicht immer mit Worten beschreiben müssen. In einander verschlungene Hände. In einander verschlungene Leben. Nicht einsam sein, selbst wenn man alleine ist. Dieses Gefühl jemanden an seiner Seite zu wissen, der Deine Gefühle wie ein Spiegel auf Dich zurück projiziert. Ein Geben und Nehmen im Einklang. Eine Harmonie zweier Leben perfekt zu einem vereint. Sich dabei aber nicht selbst verlieren. Man selbst bleiben. Zu zweit.

Blicke, die mehr sagen, als alle Wörter dieser Welt. Eine Berührung, die elektrisiert. Immer wieder aufs Neue. Sich in Augenblicken verlieren. Momente auskosten. Ewigkeiten in Bruchteilen einer Sekunden schaffen. Erinnerungen, Liebesgefühl.

Die eine Liebe, die dem Schmerzherz hilft nicht mehr zu schmerzen. Die Ursachen bekämpfen und nicht Symptome. Ehrlich sein in allen Lebenslagen. Gefühle zeigen. Gefühle ansprechen. Einander haben. Immer. Die Vorfreude ihn wieder zu sehen, auch wenn er nur kurz weg war. Manchmal aus den Augen, nie aus dem Sinn, nie aus dem Herz.

Lachen, ohne zu wissen warum. Halt geben, Halt finden. Schmetterlinge, die nicht von der Zeit getötet werden. Kribbeln auf der Haut bei der kleinsten Berührung. Hand in Hand, Herz bei Herz durch die Welt, durch das Leben. Dieses Gefühl, dass Zuhause kein Ort ist. Nach Hause kommen, zu dem einen Menschen. Der eine Mensch, der ein Zuhause ist. Geschützt, beschützt.

Gemeinsamkeiten in Unterschieden entdecken. Fehler lieben, weil sie den Menschen ausmachen. Gewärmt sein, auch wenn es draußen stürmt und friert. Liebe sehen, in Gesten, in Augen, in Berührungen, in Worten, in allem. Sich fallen lassen und sich dennoch nicht gehen lassen.

Und dann dieser kleine Gedanke im Kopf, dieses kleine Gefühl im Herz, dass sich alles ändert, dass ich mich ändere, wenn ich mein Gegenstück finde, der mir zeigt, wie man liebt ohne ständig verletzt werden zu müssen, ohne ständig verletzen zu müssen. Geborgen in der Liebe.

[November, 2009 – Ende]

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Eine Antwort to “das Ding, das sich Liebe nennt – Teil I”

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  1. Liebe, die dem Schmerzherz hilft nicht mehr zu schmerzen. « flugunfaehig. - Januar 12, 2011

    […] Verfasst von der unvergleichlichen facella. Der komplette Text hier. […]

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