Archiv | August, 2011

Die siebente Welle.

6 Aug

„Warum ich Dir schreibe? Weil mir danach ist. Und weil ich nicht wortlos auf die siebente Welle warten will. Ja, hier erzählt man die Geschichte von der unbeugsamen siebenten Welle. Die ersten sechs sind berechenbar und ausgewogen. Sie bedingen einander, bauen aufeinander auf, bringen keine Überraschungen. Sie halten die Kontinuität. Sechs Anläufe, so unterschiedlich sie aus der Ferne betrachtet auch wirken, sechs Anläufe – und immer das gleiche Ziel.

Aber Achtung vor der siebenten Welle! Sie ist unberechenbar. Lange Zeit ist sie unauffällig, spielt im monotonen Ablauf mit, passt sich an ihre Vorgängerinnen an. Aber manchmal bricht sie aus. Immer nur sie, immer nur die siebente Welle. Denn Sie ist unbekümmert, arglos, rebellisch, wischt über alles hinweg, formt alles neu. Für sie gibt es kein Vorher, nur ein Jetzt. Und danach ist alles anders. Ob besser oder schlechter? Das können nur jene beurteilen, die von ihr erfasst worden sind, die den Mut gehabt haben, sich ihr zu stellen, sich in ihren Bann ziehen zu lassen.

Nun sitze ich seit gut einer Stunde hier, zähle die Wellen ab und beobachte, was jeweils die siebenten treiben. Noch ist keine von ihnen ausgebrochen. Aber ich bin im Urlaub, ich bin geduldig, ich kann warten. Ich gebe die Hoffnung nicht auf! Hier über der Westküste bläst starker Südwind.“

– Daniel Glattauer.

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5-Minuten-Schokokuchen

6 Aug

Ich hasse mich. Ich hasse mich wirklich. Und ich werde unglaublich fett werden.
Kennt ihr diese Momente, in denen ihr plötzlich so unglaubliche Lust auf was Schokoladiges habt? Vorzugsweise in Kuchenform? Ihr euch dann aber denkt: Nee, ich backe jetzt sicher keinen Kuchen, weil es einfach zu lange dauert? Tja, vorbei ist diese Zeit.

Gehört habe ich davon schon vor einiger Zeit und dachte mir, dass es aber einfach nicht funktionieren kann. Heute bin ich dann zufällig wieder auf das Rezept gestoßen und musste es einfach ausprobieren und wie gesagt, ich hasse mich dafür.

Zutaten für zwei Personen:

  •  4 EL Mehl
  • 5 EL Zucker (brauner oder weißer, was ihr lieber mögt)
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 3 EL Milch
  • 3 EL geschmolzene Butter
  • eine Prise Salz
  • etwas Vanillezucker
Mehl, Zucker, Kakaopulver, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und gut verrühren. Butter in einer Tasse für etwa 10-20 Sekunden in der Mikrowelle erhitzen, danach kurz abkühlen lassen und nach etwa 2 Minuten die Milch hinzufügen und kräftig verrühren. Das Butter-Milch-Gemisch in die Schüssel leeren und verrühren, dann das Ei hinzugeben. Solange rühren, bis es zu einer cremigen Masse wird.
Den Teig auf zwei große Tassen (oder 6 Soufflé-Formen) aufteilen und sie einzeln für jeweils zwei Minuten bei mittlerer Hitze in der Mikrowelle „backen“. Je nach Mikrowelle ist die Backzeit etwas anders. Fertig ist der Kuchen dann, wenn er oben noch etwas cremig ist.
Und et voilà.
(Und jetzt stellt euch das Ganze bitte auf Vanilleschaum und mit selbst gemachtem Beereneis vor. Rawr!)