Archive | November, 2011

Streitkultur 2.0

18 Nov

Ich gebe zu, ich bin sehr streitlustig. Obwohl dieses Wort ja eigentlich zu negativ belastet ist. Was ich damit eigentlich sagen will: Ich streite zwar nicht gerne oft, wenn dann aber gerne. Ich streite laut, ich streite manchmal nicht sonderlich fair, was aber ein anderes Thema ist, und ich streite bis zum bitteren Ende, was meistens entweder einfach bedeutet, dass man sich ausgestritten hat und das Problem aus der Welt geschafft ist.

Aber es soll hier ja nicht um meine Streitkultur gehen.

Könnt ihr euch noch erinnern, ihr wart vielleicht 12-13 Jahre alt und bei einem Freund zu Besuch. Plötzlich kam seine Mutter rein und schrie: „Wieso hast Du Dein Zimmer nicht aufgeräumt? Und wo sind Deine Hausaufgaben? Und wieso hast Du den Müll nicht rausgebracht? Und wieso bist Du eigentlich so ein undankbares Kind?“ Was habt ihr gemacht? Genau, den Boden angestarrt und gehofft, dass ihr nicht mit rein gezogen werdet.

Etwas später ist man dann irgendwann bei einem Pärchen zu Besuch und wie das halt so ist, streiten sich Pärchen gerne, selten aber im Beisein von Zeugen. Aber dann passiert es plötzlich doch. Dann schreit die Freundin: „Wieso hast Du den Müll nicht runtergebracht? Und wieso hast Du gestern diese Frau angeguckt? Findest Du sie hübscher als ich? Willst Du etwa mit ihr schlafen?“ Woraufhin er nur antworten kann: „Hmpf.“ Und ihr, ja, ihr sitzt daneben, macht euch extrem klein auf eurem Stuhl und hofft nichts mehr als, dass ihr nicht mit eingebunden werdet. Wer will schon nach seiner Meinung gefragt werden, wo die eigentlich nichts zu suchen hat.

Was ich hier etwas deutlich demonstrieren versuchte: Ich habe wenig Interesse daran, Zeuge eines Streits zu werden, bei dem ich nicht teilnehme. Nicht mein Streit und schon gar nicht mein Bier.

Nicht ganz so unwohl, aber dennoch Fehl am Platz fühlt man sich, wenn man in die Timeline sieht und sich Leute dort ankeifen. Oder einfach Beleidigungen rausgeworfen werden. Hauptsache jeder sieht es, jeder bekommt es mit. Oh, vielleicht springt ja sogar der ein oder andere Fave dabei raus, vielleicht sogar ein Retweet. Party.

Macht das per DM. Wenn ihr euch nicht folgt, schreibt euch Facebooknachrichten und Mails. Wenn ihr weder auf Facebook miteinander befreundet seid, noch die Mail-Adressen voneinander habt, dann frage ich mich nur eins: Wieso zum Teufel streitet ihr dann überhaupt?

Ich für meinen Teil streite mit Leuten, die ich kenne und schätze. Weil streiten nicht nur bloßes Rumgeschreie und Beleidigen ist, sondern vor allem eins: Problemlösung. Quasi der Sturm nach der berüchtigten Ruhe, auf den wieder eine gewisse Ruhe folgen sollte. Für diese Post-Sturm-Ruhe bedarf es eben eines Sturms.

Wenn ich Leute weder sonderlich mag noch wirklich kenne, interessiert es mich nicht, mich mit denen zu streiten. Da ist mir sogar eine Beleidigung zu viel Energieverschwendung. Und ganz ehrlich, wenn mich jemand beleidigt, der mich nicht kennt, wünsche ich ihm viel Spaß dabei und lache drüber. Weil mich das letztendlich nur zu einem Schluss kommen lässt: der Streitsuchende hat a) Langeweile, b) zu wenig Leben  und c) wohl kaum Freunde. Und wahrscheinlich noch ein absurdes Geltungsbedürfnis, das er nur durch das Beleidigen anderer Individuen artikulieren kann.

In diesem Sinne: Lasst das Streiten oder macht es dort, wo es hingehört: unter vier Augen.

Life’s a Hungry Thing – Lektion 01

11 Nov

Eine neue Blog-Serie! Ich glaube sogar meine erste auf diesem Blog. (und alle jubeln jetzt einmal kurz, bitte. Danke.) Also, Blog-Serie: Life is a hungry thing.

Das sagte ein Typ namens Scott Westerfeld, für alle die ihn nicht kennen, Scott ist Autor, bekannt vor allem für die Midnighters-Triologie und die Uglies-Serie, aber eigentlich ist das gerade alle sehr nebensächlich.

Irgendwann schrieb der gute Scott einen Satz, der mir in Erinnerung blieb: „It’s amazing how quickly nature consumes human places after we turn our backs on them. Life is a hungry thing.“ Vor allem natürlich das Ende, aber auch der Anfang, da ich, wie manche von euch vielleicht wissen, etwas zu sehr fasziniert von verlassenen, verfallenden Gebäuden und Orten bin.

Life’s a hungry thing, das quasi ständig frisst, bis der Teller leer ist und wir tot sind. Kreislauf des Lebens, das Alte verschwindet, um Platz für Neues zu machen. Blah, blah, blah. Im letzten Eintrag schrieb ich ja schon etwas von wegen lauter, schneller, besser, verrückter, waghalsiger, aktiver, hyperaktiver, etc. zu leben. Und genau darum geht es hier. Wenn das Leben schon ständig am Fressen ist, sollten wir ihm auch mal Dinge geben, an denen es länger kauen kann. (Verschluck Dich, Bitch!)

Und da ich nicht nur mein Leben verbessern will, sondern eure gleich mit, berichte ich euch von diesen merkwürdigen Lektionen, die dieses Leben so ausspuckt (und würde mich freuen, wenn der ein oder andere von euch mitmacht).

LEKTION 01 – Lebe lauter:

Als ich heute nach Hause fuhr, bin ich nicht an meiner üblichen Haltestelle ausgestiegen, sondern etwas weitergefahren. Genauer gesagt bis zur Endhaltestelle. Von dort führt ein kleiner Weg, direkt am Fuße des Berges, an ein paar Häusern vorbei und endet mitten im Nirgendwo. Mitten im Nirgendwo hat aber einen fantastischen Ausblick. Mitten im Nirgendwo ist aber nur etwa 100 Meter entfernt von der Zivilisation, aber so viel Mitten im Nirgendwo, wie man am Stadtrand eben bekommt.
Da stand ich, warf meine Tasche auf den Boden, atmete tief ein und schrie. Einfach so. Ich schrie und schrie und schrie, bis ich keine Luft mehr hatte, nur um noch mal anzusetzen und noch einmal zu schreien. Und wisst ihr was? Das war so etwa das Befreiendste, was ich je getan habe.
Man hat ja schon viel darüber gehört: Schreitherapie, Schreien befreit und löst Blockaden. Psychologen sagen das gerne. Die sagen aber auch gerne so Sachen wie „Nehmen Sie doch erstmal Medikamente, um das Problem muss sich dann eh niemand mehr kümmern.“, wobei sie das eher denken als sagen, aber das ist ein anderes Thema und gehört hier nicht her.

Was ich jetzt aber sagen, so als Nichtpsychologe, schreien befreit unheimlich. Es ist als würde man alles rausschreien, diese ganze aufgestaute Wut, diese latente Aggression, die sich im Alltag so ansammelt, die Dinge, die einen die Augen verdrehen lassen. All das, einfach weg.

Also, raus mit euch! Und schreit euch die Seele aus dem Leib.

Mel Brooks & ich.

8 Nov

Kennt ihr Mel Brooks? Wenn nicht, dann solltet ihr bitte umgehend eure nächste Videothek Schrägstrich iTunes-Library aufsuchen und euch dort ein paar seiner Filme leihen. Obwohl ihr zumindest Spaceballs kennen solltet. Oder The Producers. Aber ich will euch jetzt nicht vor die Nase halten, wie doof ihr eigentlich seid, dass ihr noch nie was von Mel Brooks gehört habt.

Mel Brooks war an sich sowieso ein sehr intelligentes Kerlchen und sagte auch so intelligente Sachen, die ich mir schon quasi fast auf den Körper tätowieren würde. Aber nur fast, weil das auch zu viel Text wäre und ich, Dank einer Körpergröße von nicht mal 1,60m, ziemlich wenig Körperfläche besitze.
Worauf ich eigentlich hinaus will ist dieses eine Zitat, das mich schon etwas länger verfolgt und auch schon mehrmals in vielen Variationen und Designs meine Wand schmückte:

“Look, I really don’t want to wax philosophic, but I will say that if you’re alive, you’ve got to flap your arms and legs, you got to jump around a lot, you got to make a lot of noise, because life is the very opposite of death. And therefore, as I see it, if you’re quiet, you’re not living. You’ve got to be noisy, or at least your thoughts should be noisy, colorful and lively.”

Was der gute Mister Brooks sagte ist schon sehr wahr. Das fällt mir immer wieder auf. In allen Lebenssituationen und bei allen Menschen. Still da sitzen und nichts machen bringt einen nicht weiter. Dann lieber einmal zu oft die Fresse aufreißen, immer etwas zu weit gehen, etwas zu laut sein, etwas mehr leben.

Ich hab ja gestern schon getwittert, dass es prinzipiell ganz simpel ist und mit es meine ich das Leben: Wenn Du fällst, dann fällst Du. Und dann stehst Du wieder auf und läufst weiter. Simple as that. Ganz ernsthaft. Ich hab mir das dann mal bildlich vorgestellt und merkwürdige mathematische Formeln in meinen Kopf durchgerechnet, die nur für mich Sinn ergeben. Man muss sich nur mal vorstellen, dass Menschen, die wenig wagen meist auch selten hinfallen, ergo einen ziemlich kurzen Weg von A nach B haben, wobei A für Geburt steht und B für Tod. Aber das ist ja eigentlich klar. Bei diesen Leuten ist dieser Weg sehr gerade, weswegen er auch sehr kurz ist. Gerade durch ist ja meist der kürzeste Weg.

Wenn Mensch aber risikofreudig war und oft und gerne mal Fehler gemacht hat, fällt er, bleibt kurz liegen, steht wieder auf und läuft weiter, nimmt Umwege und Abwege, rennt im Kreis und wieder ein Stück zurück. Ergo ist der Weg von A nach B viel länger.

Gut, vielleicht nicht länger, aber erfahrungsreicher und lebendiger, weswegen eigentlich auch länger. Weil man Leben nicht in Zeit, ergo in Jahren, missen sollte, sondern in Erfahrungen, Augenblicken und Momenten. Was uns zum Schluss führt: Sei laut, lebendig, verrückt, waghalsig, aktiv, wahnsinnig, mutig, impulsiv.

Weil es letztendlich darum geht, dass man, wenn man dann mal 80 ist, nicht auf sein Leben zurückblickt und sagt: „Hey, damals, als ich so ein kleiner Mitzwanziger war, damals, diese vier Tage, das war die Zeit meines Lebens.“ Man sollte viel mehr sagen: „Hey! Mein Leben! Das war die Zeit meines Lebens. Jeder Tag. Jede Minute. Alles.“

Es gibt kein zurück. Es gibt kein nach vorne.

6 Nov

Es gibt nichts mehr zu sagen. Es gibt auch nichts mehr zu schreien. Nichts mehr, dass wir uns vorwerfen könnten. Nichts, was wir uns noch vorhalten könnten. Nichts, was noch gesagt werden kann, was nicht schon unzählige Male in den Raum geschrieen wurde.

Es gibt nichts mehr. Kein Wir. Kein Uns. Kein Dich & mich. Kein Heucheln einer Freundschaft. Keine Besorgnis. Kein Mitleid. Keine Reue. Zumindest für mich. Denn ich gehe. Heute endgültig.

Weil es nicht mehr weitergehen kann, nachdem Du stehen geblieben bist. Wo, das weißt Du selbst nicht so genau. Wann, das weißt Du auch nicht so wirklich. Wie, das weißt Du schon gar nicht. Ich sehe Dich an und weiß es. Weil ich Dich all die Jahre durchschaut habe, weil ich Dich kennenlernen musste, um Dich so zu kennen, wie ich Dich nicht kennen wollte.

Es gibt kein zurück. Noch weniger gibt es ein nach vorne. Es gibt nichts mehr. Nur etwas Vergangenheit, die den Sprung in die Gegenwart nicht geschafft hat. Und wenn wir ehrlich sind, hat sie auch wenig in der Gegenwart zu suchen. Und wenn wir ehrlicher sind, hat sie noch weniger in der Zukunft zu suchen.

Verzeih mir meine Wortwahl, aber bitte bitte bitte verschwinde. Endgültig. Für immer. Auf ewig.

Über Gehirnzellen, Nasen und die UdSSR.

6 Nov

Gestern also gelernt, dass Nasen nie aufhören zu wachsen, Gehirnzellen sich im Gegenzug aber nie, und ich meine nienienienie, erneuern. Gut, dass Gehirnzellen sich nicht erneuern, wusste ich schon, aber ich wollte es mit euch teilen. Nur zur Vorsorge, wisst ihr? Nicht, dass sich einer von euch irgendwann mal wundert, wo seine Gehirnzellen hin sind und wieso sie nicht zurückkommen.

Dass Nasen niemals aufhören zu wachsen hat mich schon etwas mehr geschockt. Und die Frage aufgeworfen: Was macht Gerard Depardieu in zehn Jahren? Kann er dann noch aufrecht stehen? Und können Nasen größer werden als das Gesicht?

Ich hab gestern noch mehr gelernt, aber das meiste wieder vergessen. Wir haben gestern nämlich Trivial Pursuit gespielt. Die österreichische Version von 1985. Solltet ihr auch mal. Also, euch eine alte Version besorgen. a) weiß man dann viel weniger und das Spiel dauert noch viel länger und b) ist es einfach amüsant zu lesen, dass Finnland auch irgendwie an die UdSSR grenzt. Zumindest hat mich das gestern amüsiert. Nicht die Tatsache. Eigentlich nur, wie schnell das Leben eigentlich fortschreitet und wie schnell sich alles ändert. Eigentlich amüsiert mich das nicht so sehr, wie es mich fasziniert. Leben ist schon ein geiles Ding.

Ich denke ja gerade sowieso sehr viel über das Leben und die Erste-Welt-Probleme nach. Gestern erst habe ich überlegt, ob ich mir lieber einen Kindle oder doch das iPad kaufen soll. Und mich gedanklich damit sicher mehr als eine Stunde befasst, um dann noch mal fünfzehn Minuten darüber zu sprechen. Erste-Welt-Problem-deluxe. Mit Krönchen. Danach für 40€ essen gegangen, um dann noch mal für 30€ im Supermarkt einzukaufen, dazwischen noch mal Kaffee für 5€. Das iPhone, wie ein Kleinkind, immer an der Hand. Zuhause erstmal versucht die Lebensmittel in den bereits vollgestopften Kühlschrank zu quetschen, um 30% der Sachen nächste Woche eh wegzuwerfen. Danach noch am iMac eine Doku geguckt, während ich via MacBook und iPhone all meine Social Networks und Feedreader checkte.

Das Problem an der ganzen Sache ist ja, dass ich diesen Luxus genieße. Und ihn mag. Und süchtig bin. Und ihr kennt das alles. Aber eigentlich kann man auch ohne. Auf Sachen verzichten, die man ohnehin nicht braucht. Aber dazu dann die Tage mehr.

Gedanken über alles und nichts und irgendwas.

4 Nov

Ich hab momentan eigentlich keine Zeit. Für nichts. Die Uni fordert mich etwa sechzehn Stunden am Tag, daneben versuche ich meine sozialen Kontakte, meine Körperpflege und mein allgemeines rundum Wohlbefinden noch irgendwie unterzukriegen. Mein Sozialleben lässt sich leicht zusammenfassen: Freund, Mama, Katze. Freund und Katze brauchen Zuwendung, Mama ist halt Mama. Für mehr bleibt keine Zeit. Aufstehen, duschen, alle paar Minuten etwas vom Frühstücksmüsli essen, hier ein Schluck Kaffee, da noch ein Schluck mehr Kaffee und schon geht’s zur Uni. Die fängt nämlich um acht Uhr fünfundvierzig an. Täglich. Und das zum Thema „Studenten haben eh so viel Freizeit“. Uni dauert meist bis 18 Uhr, manchmal auch bis 20 Uhr. Manchmal sogar samstags, weil wir ja eh sonst nichts zu tun haben. Eigentlich viel zu oft samstags. So quasi jeden zweiten Samstag. Nach der Uni ist quasi vor der Uni. Viertausendachthundertzweiundzwanzig Projekte stehen an. Vielleicht sogar zwei mehr.

Worauf ich aber eigentlich hinauswollte: mir bleibt kaum Zeit für irgendwas, nicht mal fürs Denken. Also, so richtiges Denken. Dieses „Ich fange aus dem heiteren Himmel an über die Welt und das Leben zu grübeln und sitze vier Stunden starr rum und denke, denke und denke etwas mehr“. Gestern passierte es dann einfach. Gespräch mit Freund beendet, sitzen geblieben, nach gedacht. Ohne konkreten Anfangsgedanken, dafür mit konkretem Endgedanken. Was ja eigentlich viel mehr zählt.

Worauf ich jetzt wirklich hinaus will: Ich hab eine Liste. 100 Dinge, die ich in meinem Leben machen möchte. Einen schwedischen Baum umarmen (fragt nicht), eine Sternschnuppe sehen, Patentante werden, zu mir finden. Vieles sehr situationsbedingt, vieles, was ich zwar gerne erleben würde, aber eher spontan als bewusst erleben kann. Dabei würde ich gern bewusst Dinge erleben, also falsch, man erlebt ja alles irgendwie bewusst. Aber ich habe vor manche Erfahrungen bewusst zu machen, sprich mich für sie zu entscheiden. Ich kann nicht entscheiden, dass ich jetzt eine Sternschnuppe sehen möchte.

Aber ich kann entscheiden, dass ich Dinge tun möchte, Dinge, die man sonst wohl nie erfahren würde, wenn man sich nicht bewusst dazu entschließt. Für manches muss man eben einen Entschluss fassen, Sachen regeln, das Ganze ins Rollen bringen, um es dann erleben zu können. Bewusstes Erleben, überbewusstes Erleben, gewolltes Erleben, dennoch ungeplantes Erleben, denn man kann sich zwar dazu entscheiden Dinge zu machen, kann natürlich nicht entscheiden, wie sie ausgehen oder viel mehr, wie sie einen am Ende treffen, was man daraus lernt, wie man dadurch wächst. You get the point. (auch so eine Sache übrigens: Englisch hört sich manchmal einfach besser an. So auf den Punkt. Und ganz oft fällt mir erst gar nicht das deutsche Wort ein, weil das englische viel treffender ist. You know? [der Liebste meinte übrigens, dass das nur daran liegt, weil ich zu viel englisch rede, wobei ich gestehen muss, dass ich eigentlich ausschließlich auf englisch denke, aber das ist ein anderes Thema und hat nichts mit dem Inhalt dieses Blogdings zu tun. {Ich habe übrigens auch schrecklichen Wissenshunger. Mein Kopf knurrt sozusagen. Kreatives Studium ist schon geil, aber mir fehlt dieser ständige Wissenscocktail, den ich mir sonst so zuführe. Dazu bleibt aber leider keine Zeit. Aber eigentlich hat das auch nichts mit dem ursprünglichen Thema zu tun.}])

Ich habe gestern etwas beschlossen, etwas, dass ich noch nicht öffentlich machen will, bevor ich wenigstens einen Fuß in die Tür des Projektes gesetzt habe. Aber der Entschluss steht fest. Ich habe jetzt schon schreckliche Vorfreude. Auch etwas mulmiges Bauchgefühl. Und das ist gut so. Eine Erfahrung, vielleicht auch ein dutzend mehr, die ich unter normalen Umständen und ohne festen Entschluss dazu nie machen würde. Ein Gehen und Zurückkehren. Geben und nehmen. Und bloß sehr konfus darüber reden, damit ich noch mehr Lust darauf bekomme.

Punkt. Ende.
Ich trinke jetzt Chai und gucke mit dem Mann Fussball.

(et voilà, Wortkotze in ihrer reinsten Form.)