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Double Chocolate Espresso Brownies

20 Sep

Es wird Herbst! Das heißt a) Kürbiszeit und b) man darf getrost die ultimativen Chocolate Brownies kreieren ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Diese kleinen Dinger sind so unglaublich schokoladig, dass man sich am liebsten reinsetzen möchte!

Zutaten:

  • 150gr Butter
  • 150gr Zucker
  • 50g brauner Zucker
  • 90gr Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 25ml Espresso
  • 2 große Eier
  • 80gr Mehl
  • 150gr Zartbitterkuvertüre

Butter in einer Schüssel (vorzugsweise Stahl) über einem Wasserbad schmelzen. Zucker, Kakaopulver, Salz und Zimt dazu. Alles vermengen und etwa 5 Minuten vor sich hinköcheln lassen, bis sich alles aufgelöst hat.

Die Schüssel vom Wasserbad nehmen, den Espresso unterrühren und die Masse für etwa 10 Minuten abkühlen lassen.

Erst die Eier hinzufügen und gut verrühren, dann das Mehl vorsichtig unterheben bis sich alles gut vermischt hat.
Die Schokolade grob zerhacken und unter die Masse heben.

Eine rechteckige Backform (etwa 20x20cm) mit Alufolie auslegen und den Teig darin gleichmäßig verteilen. Sollte keine Form zur Hand sein, kann man auch aus Alufolie eine Form basteln und diese auf ein Backblech legen.

Bei 170 Grad für etwa 20 Minuten backen oder bis der Teig nicht mehr flüssig ist. (Zahnstocher in den Teig stecken, wenn nichts mehr daran hängen bleibt, sind die Brownies durch.)

Die Brownies in der Form komplett abkühlen lassen, dann erst herausnehmen und in kleine Stücke schneiden. Am besten mit Sahne und Amarena-Kirschen servieren.

Et voilà! Die weltbesten Brownies der Welt!

Sacher inspired Cupcakes

20 Aug

Es ist mal wieder Cupcake-Zeit! Und mal ehrlich, diesmal hab ich mich wirklich selbst übertroffen!
Ich hab leider nur Fotos vom Endprodukt, da ich diesmal während des Backens keine Kamera zur Hand hatte. Aber keine Sorge, beim nächsten Rezept gibt’s wieder Millionen Fotos.

Für den Teig:
(reicht für etwa 26 Muffins, oder eine Ø26cm-Springform)

  • 300gr Zucker
  • 220gr Mehl
  • 85gr Kakao (ungesüßt)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Eier
  • 240ml Milch
  • 120ml Öl (Sonnenblume, etc.)
  • 240ml Espresso bzw. Kaffee, kochend

Trockene Zutaten in einer großen Schüssel gut miteinander vermengen. Eier, Milch und Öl hinzugeben und verrühren. Den heißen (!) Kaffee dazu geben und gut unterheben.

Muffinform mit Muffin-Liners auslegen, eventuell die Ränder leicht buttern und mit Mehl bestreuen, damit die Muffins, sollten sie über den Rand backen, nicht an der Form kleben bleiben.

Da der Teig sehr, sehr flüssig ist, ihn am besten in eine kleine Kanne füllen und den Teig nachher in die Muffinformen gießen.

Für Cupcakes: die Formen etwa zu 2/3 füllen.
Für Muffins: die Formen etwa 3/4 füllen.

Bei 180 Grad, etwa für 20-25 Minuten backen.
Nach 20 Minuten mit einem Zahnstocher testen, ob die Muffins durch sind.

Muffins aus dem Ofen nehmen, für etwa 15 Minuten noch in der Form lassen. Danach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und komplett abkühlen lassen.

Füllung:

  • 250gr Aprikosenmarmelade, fein passiert
  • etwa 70ml Wasser

Die Aprikosenmarmelade in einer Schüssel mit dem Wasser gut verrühren.

Nun ie Masse in einen Spritzbeutel füllen und mit einer Fülltülle in die Muffins spritzen. Solltet ihr weder Spritzbeutel noch Tüllen zur Hand haben, dann schneidet ein kleines Loch in der Mitte der Muffins aus, aber nicht bis zum Boden, und füllt die Marmelade mit einem Löffel ein und bedeckt das Loch dann wieder mit dem Teig, den ihr ausgeschnitten habt.

Ganache:

  • 800gr Zartbitter Kuvertüre
  • 500ml Sahne

Die Schokolade zerhacken und in eine große Schüssel geben. Für etwa 30-60 Sekunden in die Mikrowelle stellen, bis die Schokolade teilweise geschmolzen ist.
Die Sahne in einem Topf erhitzen und sobald sie anfängt zu kochen, von der Herdplatte nehmen.

Die Sahne in die Schüssel mit der Schokolade gießen und etwa 60 Sekunden kräftig rühren, bis die Schokolade völlig geschmolzen ist.

Die Masse erst für etwa eine Stunde an der Luft kühlen lassen und dann für mindestens 5 Stunden im Kühlschrank aufbewahren, am besten jedoch über Nacht.

Sobald die Schokolade gestockt ist und in etwa die Konsistenz von Eiscreme hat, sie etwa eine Minute mit einem elektrischen Mixer aufschlagen. Die Masse verliert hier etwas an Farbe und wird um 2-3 Nuancen heller.

Die Schokolade in einen Spritzbeutel füllen und entweder mit einer geschlossenen Sterntülle, einer Kronentülle oder einer Rosettentülle die Muffins verzieren.
Hier gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten. Bei Schokoladenganache fange ich am liebsten in der Mitte an und arbeite mich an den Rand, um so eine Rosenform zu bekommen. Aber das bleibt ganz euch überlassen.

Hier ein kleines Video, das die zwei einfachsten Frosting-Arten veranschaulicht:

Wenn weder Spritzbeutel noch Tülle zur Hand sind, könnt ihr das Frosting auch mit einer Streichpalette machen. Das bedarf aber etwas Übung, damit es hübsch aussieht:

Was prinzipiell Spritzbeutel und Tüllen angeht: Es gibt von Kaiser ein Einsteigerset, das etwa 20€ kostet und ein weiteres 3er-Tüllenset für etwa 10€. Mit den beiden Sets habt ihr alles zusammen, was ihr am Anfang braucht. Die beiden Sets bekommt ihr in Österreich bei jedem Interspar. In Deutschland bei Karstadt und Kaufhof.
Das Kaiser-Backzubehör ist grandios, ziemlich günstig und reichen für die paar Cupcakes, die man zuhause macht. Wenn ihr mal mehr macht, empfiehlt es sich aber auf jeden Fall einen größeren Spritzbeutel zu kaufen.

Und jetzt: habt Spaß und lasst es euch schmecken!

Zitronen-Ribisel-Muffins

6 Jul

Ihr müsst euch das vorstellen: ich laufe fröhlich in den Garten, pflücke mir meine Ribisel vom Strauch, laufe zurück in die Küche, backe meine Zitronen-Ribisel-Muffins, mache ein Foto davon, will es instagramen und frage mich nur eins: „Ribisel? Ribisel? Ribisel? Das versteht doch kein Deutscher.“

Nun. Nachdem ich es gegooglet habe, weiß ich, dass Ribisel in Deutschland also Johannisbeeren heißen. Was total unpassend ist. Ribisel beschreibt diese kleinen Dinger doch viel besser. Außerdem klingt es viel niedlicher. Viiiiel niedlicher.


Zutaten:
2 1/2 cups / 180 gr Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/4 TL Salz
1/2 cup / 160 gr Butter, Raumtemperatur
3/4 cup / 150 gr Zucker (wer es eher süß mag, nimmt noch etwa 100 gr Zucker mehr)

250-300 gr Jogurt
2 Eier
etwas Milch
Saft von zwei Zitronen

200-300 gr Ribisel / Johannisbeeren (oder auch jede andere Art von Beeren. Grandios mit Blaubeeren. Aber auch Kirschen. Oder Apfelstücken. Oder Zwetschgen, also Pflaumen.)

Butter und Zucker etwa drei Minuten lang schaumig rühren, dann beide Eier dazu geben und weitere zwei Minuten rühren.
Währenddessen die Ribisel waschen, trocknen und mit 1-2 Esslöffel des Mehls vermengen. Das dient dazu, dass sich die Beeren nachher im Teig gleichmäßig verteilen und nicht aufbrechen.
Dann den Saft der Zitronen langsam in die Butter-Ei-Zuckermasse rühren.
Das restliche Mehl mit Salz, Backpulver und Natron gut verrühren und zeitgleich mit dem Jogurt in die Rührschüssel geben und nur kurz verrühren, so dass sich die feuchten und trockenen Zutaten gut vermischen. Auf keinen Fall zu lange mixen, da der Teig ansonsten zu fest wird.

Falls der Teig noch nicht cremig genug ist, etwas Milch hinzugeben.

Ribisel vorsichtig unterheben und den Teig gleichmässig auf etwa 22 Muffinformen verteilen (das funktioniert am besten mit einem dieser Eiscreme-Löffel-Dinger.)

Bei 180 Grad etwa 18-22 Minuten backen.
Tada!

Rezept: Focaccia

11 Mrz

Teig:

  • 450gr Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 2 EL Butter, geschmolzen
  • etwa 140-180ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Oregano
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 2 Zehen Knoblauch, gepresst
  • eine Prise Zucker

1. Hefe mit etwas lauwarmen Wasser (etwa 2-3 EL) und einer Prise Zucker verrühren und an eine warme Position stellen (Heizkörper oder in die Sonne)

2. Butter schmelzen (Mikro oder Herd) und abkühlen lassen.

3. Mehl und Gewürze vermengen. (Das ist nur meine Gewürzmischung, man kann auch Rosmarin, Thymian, etc. verwenden.)

4. Hefegemisch und Butter zum Mehl geben und verrühren.

5. langsam Wasser dazugeben und immer wieder kneten, bis eine fester, nicht feuchter Teig entsteht. Je nach Mehl braucht man etwas mehr bzw. weniger Wasser. Deswegen Wasser nur portionsweise dazugeben.

6. Teig in eine verschließbare Schüssel geben und für etwa 30-60 Minuten ruhen und aufgehen lassen. Vorzugsweise an einem warmen Ort.

Knoblauch-Topping:

  • 4 Zehen Knoblauch
  • Olivenöl
  • Salz

Knoblauchzehen pressen, zerreiben oder in kleine Würfel schneiden, dann mit dem Olivenöl und dem Salz mischen.

Tomaten-Füllung:

  • 200ml passierte Tomaten (wahlweise auch in Stücken)
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • etwas Salz, Oregano, Chiliflocken, etc.

Alles vermengen, abschmecken und aufkochen, dann abkühlen lassen.

Zubereitung:

Den Teig, wenn er etwa das doppelte Volumen hat, aus der Schüssel nehmen, und in drei gleich große Stücke teilen. Die Stücke platt drücken und wieder jeweils in vier Stücke teilen.

Für die, mit Knoblauch-Topping: die Viertel mit dem Knoblauchöl bestreichen und eventuell noch mit diversen Kräutern bestreuen. Wahlweise kann man auch noch etwas Tomatensauce darauf streichen.

Für die, mit Tomatenfüllung: Teigviertel etwas plattdrücken, so dass Quadrate entstehen, 1-2 EL der Tomatensauce in der Mitte platzieren und zu einem Dreieck zusammenfalten. Die Ecken andrücken, so dass die Sauce nicht auslaufen kann.

Für etwa 20 Minuten bei 180 Grad backen, bzw. bis sie goldbraun sind. Essen.

(Knoblauch-Focaccia ist auch grandios als Brötchen. Aufschneiden, mit Parmesan, getrockneten Tomaten und Prosciutto fühlen, mitnehmen. nomnomnom.)

Rezept: Double Chocolate Cupcakes with Blueberry Frosting. <3

18 Feb

Teig:

  • 300 Gramm Mehl
  • 150 Gramm Zucker
  • 75 Gramm Kakaopulver
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 200 Gramm dunkle Schokolade, gehackt
  • 3 Eier
  • 150 ml Sonnenblumenöl
  • 350 ml Milch
  • Trockene Zutaten vermischen.
  • Eier, Öl, Milch verquirlen
  • mit Schneebesen beides vermischen
  • Schoko dazu
  • Muffinform -> Ofen -> 200 Grad -> etwa 20 Minuten
Frosting:
  • 250 Gramm gefrorene Beeren (was Du magst)
  • 200 ml Milch
  • 1 Pck. Puddingpulver (Vanille)
  • 2 EL Zucker
  • 175 Gramm weicher Butter (Zimmertemperatur)
  • 175 Gramm Doppelrahmfrischkäse
  • 50 Gramm Zucker
  • Beeren mit 150ml Milch kochen
  • Puddingpulver, 50ml Milch, 2El Zucker verrühren
  • Beeren/Milch pürieren -> keine Stückchen mehr
  • Puddingmasse zur heißen Beerenmilch und unter ständigem Rühren aufkochen lassen.
  • von der Herdplatte nehmen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen (immer mal wieder rühren)
  • Butter, Frischkäse und Zucker zu cremigen Masse verrühren
  • zu Beerenmasse und gut unterheben
Essen! <3

5-Minuten-Schokokuchen

6 Aug

Ich hasse mich. Ich hasse mich wirklich. Und ich werde unglaublich fett werden.
Kennt ihr diese Momente, in denen ihr plötzlich so unglaubliche Lust auf was Schokoladiges habt? Vorzugsweise in Kuchenform? Ihr euch dann aber denkt: Nee, ich backe jetzt sicher keinen Kuchen, weil es einfach zu lange dauert? Tja, vorbei ist diese Zeit.

Gehört habe ich davon schon vor einiger Zeit und dachte mir, dass es aber einfach nicht funktionieren kann. Heute bin ich dann zufällig wieder auf das Rezept gestoßen und musste es einfach ausprobieren und wie gesagt, ich hasse mich dafür.

Zutaten für zwei Personen:

  •  4 EL Mehl
  • 5 EL Zucker (brauner oder weißer, was ihr lieber mögt)
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 3 EL Milch
  • 3 EL geschmolzene Butter
  • eine Prise Salz
  • etwas Vanillezucker
Mehl, Zucker, Kakaopulver, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und gut verrühren. Butter in einer Tasse für etwa 10-20 Sekunden in der Mikrowelle erhitzen, danach kurz abkühlen lassen und nach etwa 2 Minuten die Milch hinzufügen und kräftig verrühren. Das Butter-Milch-Gemisch in die Schüssel leeren und verrühren, dann das Ei hinzugeben. Solange rühren, bis es zu einer cremigen Masse wird.
Den Teig auf zwei große Tassen (oder 6 Soufflé-Formen) aufteilen und sie einzeln für jeweils zwei Minuten bei mittlerer Hitze in der Mikrowelle „backen“. Je nach Mikrowelle ist die Backzeit etwas anders. Fertig ist der Kuchen dann, wenn er oben noch etwas cremig ist.
Und et voilà.
(Und jetzt stellt euch das Ganze bitte auf Vanilleschaum und mit selbst gemachtem Beereneis vor. Rawr!)