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Brief an M.

15 Dez

Meine Süße.

Was für ein Jahr, was für ein Leben. Ich erzähle gerne von Dir, von damals, als Du aus Dir rauskamst. Erinnerst Du Dich? Ich mich sehr gut. Du warst Mutter durch und durch. Ehefrau. Selbstständig. Alles. Immer da, immer am Geben. Nie hast Du was verlangt. Nie hast Du etwas genommen.

Ich war bei weitem kein einfaches Kind. Mehr so ein Debakel. Etwas mehr noch ein „Was zum Teufel ist denn in das Ding gefahren?“-Kind. Noch mehr einfach beschissen. Vor allem zu Dir. Ich kann nichts rückgängig machen. Niemand kann das. Wir haben uns Dinge an den Kopf geworfen. Wütend, schreiend. Ich wollte um jeden Preis etwas demonstrieren, was, das weiß wohl niemand. Anders sein. Mit Gewalt. Zeigen, dass ich nicht so sein will, so sein kann, wie man es sich von mir wünscht.

Ich wollte viel. Alles. Etwas anderes vom Leben. Mehr vom Leben. Was ich am meisten wollte: Grenzen austesten. Grenzen ausdehnen. Grenzen überschreiten. Das war Dir zu wider. Glaube ich. Ich weiß es nicht. Aber es brachte viel mit sich. Auf der einen Seite, dass wir uns gestritten haben, dass wir uns fast die Köpfe abgerissen haben, auf der anderen, dass ich heute weiß, dass ich Grenzen nicht als solche erachte. Weil sie einen aufhalten, einengen. Das, mein Liebe, das habe ich von Dir gelernt.

Denn Du hast mir gezeigt, dass es nicht nur Grenzen gibt, die einen von der Gesellschaft gesteckt werden, sondern auch Grenzen, die man sich selbst steckt. Und Du hast mir gezeigt, dass man selbst die durchbrechen kann.

Vor einigen Jahren, ich weiß nicht genau, wann das war. Ich war schon immer fürchterlich mit Daten. Da, da hast Du Deine Grenzen eingerissen. Die Grenzen, die Du Dir selbst gesteckt hast. Du warst für uns da. Aber nie für Dich. Und dann plötzlich. 180 Grad. Kaboom. Grenzen und Mauern eingerissen. Du hast gegen Dich gekämpft und gewonnen. Du bist aus Dir herausgekommen. Bist rausgegangen. Bist aufgelebt. Ich habe es Dir nie gesagt, aber ich habe Dich immer dafür bewundert.

Du bist eine wahnsinnig starke Frau. Warst Du schon immer. Und irgendwann hast Du es auch der Welt gezeigt. Man sagt, man muss sehr hell leuchten, sonst blendet man nicht. Und Du, meine Liebe, Du blendest sie alle in Grund und Boden. Du warst immer Sonne für mich. Immer Ruhepol. Immer Ehrgeiz und Vernunft. Aber vor allem eins: für mich warst Du immer Liebe. So so so so viel Liebe.

Du hast so viele Talente. Du schreibst, Du fotografierst, Du malst, Du lachst, Du inspirierst, Du kannst sogar rechnen, ey, das kann heute doch niemand mehr, Du strahlst und blendest, Du gibst Kraft, Du gibst Stärke, Du gibst Hoffnung. Aber Dein größtes Talent war es schon immer zu lieben. Es ist unglaublich, wie gut Du es kannst. Wie viel Du davon gibst. Wie viel Liebe Du ausstrahlst. Noch nie habe ich einen Menschen gesehen, der Liebe so gut lebt, wie Du es tust. In einer Zeit, in der nichts bleibt, in der alles im ständigen Wandel bist, da bist Du der Ruhepol, der mit weit ausgestreckten Armen auf mich wartet und mich, egal, wie beschissen ich bin, liebt. Ohne Wenn, ohne Aber.

Ich weiß, ich sitze gerne zwischen den Stühlen und in den Nesseln. Aber ich liege auch gerne goldrichtig. Ich stehe manchmal überall, manchmal neben mir, manchmal vor dem Nichts, manchmal am Pranger, manchmal auf dem Sprung. Aber egal wo ich stehe, Du, Du stehst immer neben mir.

Ich hätte Dir dies alles schon längst sagen müssen. Aber Du weißt, ich bin nicht gut darin, diese Art der Gefühle offen auszusprechen. Aber schreiben, schreiben das kann ich. Und es war nötig und verdammt noch mal viel zu spät. Aber, meine Süße, ich danke Dir. Für alles. Dafür, dass Du mir nicht nur Dinge gelehrt hast, sondern vor allem dafür, dass Du mir zeigst, dass Liebe alles meistern kann.

Ich wünsche Dir, nicht nur zu Weihnachten, sondern für Dein Leben, dass Du alles, was Du Dir vornimmst erreichst, dass Du glücklicher als nur glücklich bist, dass Du leuchtende Farben im Grau findest, dass Du Liebe an Orten findest, die verlassen scheinen, dass Du lachst und weinst, dass Du Dinge erlebst, die Deine Welt bewegen, dass Du ganz oft Dein Fernweh stillst, dass Du Ruhe im ohrenbetäubenden Lärm findest, dass Du vor Glück weinst, dass Du keine Angst vor irgendwas hast, dass Du Menschen triffst, die Dich berühren, bewegen und inspirieren, dass Du, egal wie viel Du hast, alles hast, dass Du bleibst wie Du bist, dass Du auf Dich achtest und Dich in den Vordergrund stellst, dass Du das Leben in der Welt und die Liebe bis zu Deinen Zehenspitzen spürst, dass Du tanzend durch die Straßen läufst, dass Du immer ein Motiv hast, auch wenn Du gerade keine Kamera zur Hand hast, aber vor allem, dass Du, meine Süße, dass Du das Leben Deines Lebens hast.

Liebe.
Ganz viel Liebe.

Dein Pumuckel.
Der ich immer sein werde, auch ohne komische Haarfarbe.

Manchmal muss man eben springen

2 Mai

Es ist der vierte Tag unserer Reise. Ich sitze auf der Terrasse, trinke Kaffee, während Alex in der Küche steht und uns das weltbeste Frühstück der Welt zaubert. Jay schläft noch und schnarcht so laut, dass ich ihn hier draußen noch höre.

Es riecht nach Kaffee, verbranntem Speck und Meer. So so so viel Meer. Es ist das erste Mal seit drei Jahren, dass ich es sehe. Nicht, weil ich nie die Möglichkeit dazu hatte, sondern weil ich mich ohne ihn nicht getraut hatte. Meer war immer unser Ding. Spontan losfahren, egal wohin, Hauptsache ans Meer. Es ist auch das erste Mal seit drei Jahren, dass ich einfach lachen kann.

„Speck ist alle!“
„Ach, mir reichen auch Eier mit Brötchen.“
„Brötchen sind auch alle.“
„Eier reichen auch.“
„Die sind nicht alle, die sind sogar gut durch.“

Alex setzt sich neben mich und wir essen fast verbranntes Rührei mit zu viel Salz aus der Pfanne. Dennoch ist es das weltbeste Frühstück der Welt. Jay schnarcht noch immer.

„Also? Gehen wir zu den Klippen?“
„Wer kann denn dazu nein sagen?“
„Jay.“
„Wenn, dann schnarcht er es.“

Zehn Minuten später leere ich Jay den letzten Schluck von meinem kalten Kaffee ins Gesicht. Er erschreckt sich so, dass er aus dem Bett fällt. Alex macht etwa hundert Bilder davon.

„Klippen?“
„Erst Kaffee, dann Klippen.“
„Den hast Du im Gesicht.“
„Gibt’s den auch in Tassen?“
„Wenn Du welche im Schrank hast.“

Vier Stunden später erreichen wir die höchste Klippe. Fünfzehn Meter unter mir schlagen die Wellen gegen die Felsen, tausende Meter über mir zieht ein Gewitter auf. Alex und Jay gucken ängstlich über den Rand und überlegen laut, was passieren kann, wenn man runter springt. Währenddessen ziehe ich mir Hose, Schuhe und Shirt aus, gehe einige Meter nach hinten, atme noch einmal tief durch und renne los.

Als ich abspringe, höre ich Alex schreien. „Fuck, Ash!“ Ich fühle mich komplett schwerelos. Darüber, dass ich nicht wirklich schwimmen kann, denke ich erst nach, als ich untertauche. Darüber, dass es nicht klug ist, kurz vorm Sturm ins Meer zu springen, denke ich erst nach, als mich die erste Welle gegen die Felsen drückt.

Doch während ich falle ist mein Kopf völlig leer. Die Zeit scheint kurz still zu stehen. Ich schreie so laut ich kann. Nicht vor Angst, sondern vor Freude. Und sehe nur das Wasser unter mir, den Horizont vor mir. Da eine Welle, dort schwarze Wolken und alles fühlt sich so so so unglaublich an.

Das Wasser ist kälter, als ich erwartet habe. Aber eigentlich hatte ich mir darüber keine Gedanken gemacht. In Wahrheit habe ich mir über diese Aktion insgesamt keine Gedanken gemacht. Ich tauche tief ins Wasser ein, drehe mich im Kreis, weiß kurz nicht, wo oben oder unten ist und dann tauche ich auf. Lachend.

Als die erste Welle auf mich zu kommt, tauche ich unter. Als ich wieder auftauche, erwischt mich eine. Ich versuche wieder zu tauchen, schaffe es aber kaum und werde gegen die Felswand gedrückt. Kurz spüre ich meinen Rücken schmerzen, vergesse es aber sobald, ich die nächste Welle auf mich zu rasen sehe.
Ich tauche unter, presse meine Füße gegen die Felsen und versuche gegen das Gewicht des Wassers zu kämpfen.

Irgendwann schaffe ich es ein Stück die Felswand hochzuklettern und mich an einem kleinen Vorsprung festzuhalten. Dort klammere ich mich fest, bis mich zwei Männer von der Küstenwache dort runter zerren und mich zu einem Boot bringen.

Als wir am Ufer ankommen, werde ich von Alex und Jay empfangen, die so aufgewühlt sind, dass sie mich abwechselnd beschimpfen und fest an sich drücken.

„Bist Du irre? Du kannst doch nicht so einfach springen.“
„Konnte ich eigentlich ganz gut.“

Erst jetzt merke ich, dass meine Knie bluten. Und meine Ellbogen. Und meine Handflächen. Und mein Rücken. Kaum sehe ich die Wunden schmerzen sie auch schon. Doch mein Kopf macht sich darüber keinen Kopf.

„Du blutest.“
„Das tut sie eh einmal im Monat. Da ist ein zweites Mal sicher nicht so schlimm.“
„Orrr, Jay!“
„Alter, Jay. Ich will das gar nicht hören.“

Ich grinse. Alex zerrt mich zu einer ersten Hilfe Station. Jay verdreht die Augen.

„Alter. Wieso tust Du so was?“
„Ich glaube, manchmal muss man einfach springen.“

September war immer mein liebster Monat.

3 Apr

September war immer mein liebster Monat. Alles ist auf einmal einem Wandel ausgesetzt, den nichts aufhalten kann. Die erdrückende Hitze weicht der kühlen Abendluft. Die Natur wird so unerträglich bunt. Die Stille so unerträglich leise.

Dieser eine September hätte der beste aller Zeiten werden können. Ich sehe uns noch, zwischen all den Landkarten, Büchern und leeren Gläsern, im Schneidersitz am Boden sitzend. Du lachst, ich lache mit, weil Du schon immer das schönste Lachen hattest. Vier kleine Sommersprossen auf Deiner Nase. Die kleine Narbe auf Deinem Handrücken. Diese unglaublich unglaublich unglaublich blauen Augen.

Kleine, gelbe Post-Its auf der Landkarte markieren unsere Wunschziele. Eigentlich hätten wir ein großes Post-It über die gesamte Landkarte kleben können. “Na, wo wollt ihr hin?”, höre ich Deine Mutter fragen. Wir sehen uns an, grinsen und antworten synchron: “Überall hin.”

Sie schüttelt lachend den Kopf: “Dann seid ihr aber länger als drei Wochen unterwegs.” Wir sehen uns an, grinsen und nicken synchron.

“Wir sollten Atlantis suchen!”
“Und im Bermuda Dreieck schwimmen!”
“Und nach Fantastica flüchten!”
“Ich glaube, das ist realistisch.”
“Ja, das glaube ich auch.”

September war immer mein liebster Monat. Wir sitzen abends auf der Hollywoodschaukel. Du suchst Sternkombinationen, ich gebe ihnen Namen. Während wir den selbstgemachten Eistee Deiner Mutter trinken und Pläne schmieden, so strahlend, so funkelnd, dass sie den besten Goldschmied neidisch machen würden.

Dein Arm um mich. Mein Kopf auf Deiner Schulter. Eine Decke um uns. Es wird abends langsam frisch, aber das stört uns nicht. Wir sitzen so nah aneinander, dass wir uns wärmen. Die restliche Wärme spendet das Lachen, das durch die Nacht hallt.

“Siehst Du die acht Sterne da? Rund um den großen Stern?”
“Ich glaube, das ist der Känguruelefant.”
“Der große oder der kleine?”
“Mama Känguruelefant.”

September war immer mein liebster Monat. Du schläfst noch, während ich versuche leise aus dem Bett zu krabbeln und dabei genug Lärm mache, um das ganze Haus zu wecken. Auf nackten Zehen tapse ich aus Deinem Zimmer, die Treppe hinunter, ins Wohnzimmer. Deine Mutter hat nichts weggeräumt. Alle Möbel haben wir ganz an den Rand geschoben. In der Mitte, ein Chaos aus Landkarten, Büchern, Kissen und Post-Its.

Ich setze mich genau dazwischen und betrachte, was wir unseren Masterplan nennen. Da ein Ziel, dort ein Traum, dazwischen ein paar Wünsche. Als Deine Schritte hinter mir ertönen, lächle ich. Als Du Dich neben mich setzt, lächle ich mehr.

“Wo genau ist das Ende der Welt?”
“Dort, wo sie aufhört und irgendetwas anderes beginnt?”
“Aber woran erkennt man das?”
“Am Gefühl. Ganz sicher am Gefühl.”

September war immer mein liebster Monat. Dieser September ist ein Jahr und eine halbe Ewigkeit her. Unser Lied tönt in meinen Ohren, während ich langsam zu Dir gehe. Schritte, die mir noch nie so schwer fielen. Mein Herz schlägt wie wild. Meine Lungen wagen es kaum nach Luft zu schnappen.

Nina singt. Es erinnert mich an damals. Wir fuhren, wohin wusste ich nicht. Was ich jedoch wusste, dass der CD-Player Deines Autos nicht wirklich funktioniert. So sang Nina ganze fünf Stunden lang dieses Lied.

Als ich bei Dir ankomme, setze ich mich auf den Boden. Und versuche Worte für etwas zu finden, für das ich nie Worte finden werde. Ich will sagen, dass es mir leid tut. Dass ich dumm war. Dass ich an allem Schuld bin. Dass ich manchmal weiß, dass dem nicht so ist. Dass ich Dich vermisse. Immer mehr mehr mehr.

“Du fehlst.”
Stille.
“Ich weiß nicht mehr, wo ich hin gehöre.”
Stille.
“Ich hätte früher kommen sollen. Ich konnte nicht.”
Stille.
“Komm zurück.”
Stille.

September war immer mein liebster Monat. Es wird dunkel und kalt. Meine Finger zittern. Ich beiße so fest auf meine Lippen, dass sie bluten. Und versuche aufzustehen, finde jedoch keinen Halt. Ich bleibe sitzen. Lege meinen Kopf, auf die Stelle, an der ich Deine Brust vermute. Lausche. Suche nach einem Geräusch, das sich so sehr nach Dir anfühlt.

“Bist Du da?”
Stille.
“Wo bist Du?”
Stille.
“Wieso musstest Du gehen?”
Stille.
“Wieso hast Du mich nicht mitgenommen?”
Stille.

Antwort an A.

13 Mrz

du verstehst es einfach nicht. nichts geht weiter. und hör mir auf mit deinem weil. weil liebe und leben einfach scheiße sind.

 

Liebster A.

Ich gehe bewusst nur auf diesen einen Absatz ein. Weil, ja schon wieder ein Weil, weil Du, verzeih mir das Wort, Bullshit von Dir gibst.

Liebe, mein lieber A., ist nicht scheiße. Liebe ist das reinste, schönste Gefühl, das uns zuteil werden darf. Nichts, rein gar nichts, kann an dieses Gefühl auch nur annähernd rankommen und nichts, rein gar nichts, kann dieses Gefühl ankratzen. Trotzdem tun wir es ständig. Mein Lieber, verstehe doch, dass Dein Schmerz gerade nichts mit der Liebe an sich zu tun hat. Das sind nur die Nebengefühle, die eben auftreten, wenn man liebt. Zurückweisung schmerzt. Verlust schmerzt. Einsamkeit schmerzt. Das Ende einer Liebe schmerzt. Schuldgefühle schmerzen. Aber die Liebe an sich, die schmerzt nie. Das kann sie gar nicht. Dazu wurde sie nicht gemacht. Liebe beflügelt uns, lässt uns zu Höchstformen aufsteigen, lässt uns Dinge in uns finden, die wir nie für möglich gehalten haben. Liebe ist mehr als nur ein chemischer Prozess, Liebe ist alles und mehr.

Liebe zweifelt nicht. Liebe verurteilt nicht. Sie fordert nicht, sondern gibt. Liebe verlangt nicht. Liebe ist bedingungslos. Liebe sucht nicht das Negative. Sie umgibt uns, schmeichelt uns, lässt Gefrorenes in uns wieder erwärmen. Liebe findet sich überall. Sie schleicht sich ganz langsam an, hüllt uns in Glück, bevor sie ganz von uns Besitz ergreift. Sie sucht nicht, sie findet. Sie taucht auf, wenn man sie am wenigstens erwartet, jedoch am meisten braucht. Und sie ist alles. Weil man ihr nicht weniger Bedeutung zukommen lassen darf.

Liebster A. Höre auf an der Liebe zu zweifeln. Das ist der falsche Weg. Sieh ein, dass sie nichts für all Deinen Schmerz kann. Dass sie Dir mehr gab, als genommen hat. Dass sie da war, als Du schon fast alles aufgegeben hast. Und dass sie wieder kommen wird, wenn Du bereit dafür bist. Und dass sie ständig da ist, vielleicht etwas versteckt tief in Dir. Doch spürst Du sie. Weil sie nie ganz gehen kann. Weil sie nie ganz gehen wird.

Das Leben, mein Lieber, das Leben ist beschissen. Jedoch bist Du nicht der Erste und schon gar nicht der Einzige, dem das aufgefallen ist. Aber sich damit abfinden ist weder ein Weg, noch eine Lösung. Man muss das Beste daraus machen, muss all die kleinen Dinge wertschätzen können, alles versuchen, um glücklich zu werden, sich nicht dem Schmerz hingeben und sich damit abfinden, sich nicht im Selbstmitleid suhlen. Das Leben wird nicht besser, wenn Du Dich davor versteckst. Herz, Du hast nur dieses Eine. Mach was daraus. Lebe gefälligst. Und genieße jede Sekunde, weil es anders nicht geht. Lerne aus Tiefschlägen, aber verschanze Dich nicht in Löchern. Da ist noch so viel, das Du erleben musst, noch so viel, was auf Dich wartet, noch so viel, was das hier alles erträglich macht.

[…]

Lass Dich niemals unterkriegen. Dazu bist Du viel zu wundervoll. Dafür hast Du viel zu viel Potenzial, das nur so darauf wartet, genutzt zu werden. Du wirst sehen, irgendwann ergibt alles Sinn. Irgendwann fügt sich alles zu einem großen Ganzen. Dass jedes Ereignis zu einem anderen führt. Dass das Leben wie eine Treppe ist, die man besteigt und man nie Stufen auslassen sollte, weil sonst die Gefahr besteht, dass man plötzlich fällt und fällt und nie mehr damit aufhören kann.

Geschriebene Worte an A.

13 Mrz

Und jetzt? Nichts und alles zugleich. Weil es, wie gesagt, immer weiter gehen muss. Weil es immer weiter geht. Es gibt kein Zurück, immer nur ein Vorwärts. Immer nur Gegenwart und Zukunft, nie ein Schritt in die Vergangenheit. Kein von vorne Anfangen, kein rückgängig Machen, kein Wiederholen, kein besser Machen, kein Ausbessern von Fehler. Es geht bloß weiter. Immer weiter und weiter. Nichts bleibt stehen, alles ist dem ewigen Lauf der Dinge unterworfen, dem Ticken der Uhr, dem Fortschreiten der Zeit. Letztendlich dem Leben.

Du kannst es nicht ändern, so sehr Du es Dir wünscht. Egal, wie oft Du diesen Abend gedanklich durchspielst, wie oft Du versuchst ihn gedanklich zu ändern, es wird nie eine Umsetzung davon geben können. Weil auf jede Tat eine neue folgt, weil auf jedes Geschehen ein neues folgt, weil auf jeden Tag ein neuer folgt.

Herzen brechen. Im Sekundentakt. Überall. Du fühlst Dich alleine gelassen, einsam, irgendwo am Rande des Abgrundes. Doch stehst Du dort nie alleine. Die Welt ist nicht gegen Dich, Du bist es gerade. Du musst lernen, dass dort, wo ein Ende ist, auch immer ein Anfang sein kann. Dass man erstickt, wenn man den Kopf zu lange in den Sand steckt, dass alles weitergehen muss, weil es nur so weitergehen kann.

Und jetzt? Jetzt fahr nach Hause. Lerne wieder mit Dir alleine sein zu können, kratze langsam den Schmerz von den Erinnerungen, bis sie ein warmes Gefühl in Dir auslösen, wenn Du sie aufrufst. Der bittersüße Beigeschmack wird bleiben, aber irgendwann überwiegt das Schöne, das Glückliche, das, woran es sich wert ist sich zu erinnern.

Du wirst sehen, Liebster A., es vergeht. Weil Schmerz immer vergeht. Aber es muss weh tun. Es muss schmerzen, damit es heilen kann. Und es muss Dich zerreißen, Dich auffressen, Dich zur Verzweiflung bringen, Dir die Tränen in die Augen treiben. All das. All das und mehr. All das ist Verarbeitung. Der lange Prozess der Verarbeitung.

Nur darfst Du nie aufgeben. Weil man es nicht darf. Weil man immer wieder aufstehen muss. Weil wir vielleicht verwundete Soldaten sind, die trotz all ihrer Schmerzen nach Hause kommen wollen. Auch wenn der Weg lang ist. Auch wenn der Schmerz, Dir die Kehle schnürt. Immer weiter, Liebster A., immer weiter und weiter.

Und jetzt? Und jetzt leide. Leide, wie Du es die letzten drei Monate getan hast. Leide, so sehr Du kannst. Weine, so viel Du willst. Weil das alles wichtig ist. Weil Du das musst. Weil Du jetzt schon kannst, wofür ich Jahre gebraucht habe. Weil Du, wenn ich ehrlich bin, immer stärker warst als ich. Weil Du schon immer so stark sein konntest, zuzugeben. Alles. Die Wut, die Trauer, den Schmerz. Weil Du es auch zulassen kannst. Weil Du weißt, dass Du es musst. Weil es nur so heilen kann. Weil es Teil des Kampfes ist. Weil es Teil des Verarbeitungsprozesses ist. Weil es Teil von Dir ist.

Und lebe. Lebe, weil Du es kannst. Weil Du es nicht nur mehr für Dich tust. Weil Du alleine eure Pläne umsetzen musst, weil ihr es zusammen nicht mehr könnt. Weil all das, was ihr euch vorgenommen habt, noch immer im Raum steht und ich sehe, merke, spüre, wie sehr Du das alles umsetzen will. Weil es wichtig für Dich ist. Weil Du neue Erinnerungen schaffen musst, die neue Gefühle in dir auslösen. Weil Du leben musst. Weil Du heilen musst.

Lass Dich fallen, aber nie gehen. Lass locker, aber nie los.

Zitternde Finger, bebende Lippen, rasende Herzen.

8 Mrz

Zitternde Finger, bebende Lippen, rasende Herzen. Nichts sagende Worte zwischen schreienden Blicken. Der Raum zu dunkel, als dass man sich wirklich sehen könnte. Und doch blenden wir einander mit dem Gefühl, dass dies nun ein Ende ist. Eines von vielen, die noch kommen werden.

Hier zwischen uns gibt es keine Liebe. Nicht diese Liebe, die besprochen und besungen wird, die Bücher und Kinosäle füllt. Es ist etwas anderes, etwas eigenes, etwas, das uns verbindet. Wir können einander am Leben halten und einander irgendwann das Leben streitig machen. Letztendlich wissen wir beide, dass es für mich nur einen Weg gibt. Der, der von ihm wegführt.

Und dann die Frage: „Was wäre, wenn dieser Ausweg einfach nur eine Sackgasse ist?“ Die Antwort ist nicht laut, aber klar. Die Antwort stand Monate lang zwischen uns, als wäre sie eine Grenze, die wir nicht wagen durften zu überschreiten.

Wir stehen vor einer Mauer. Und ich werde über sie klettern und ihn somit zurücklassen. Das Herz rasend vor lauter Angst. Die Finger zitternd vor lauter Ungewissheit. Die Lippen bebend vor lauter Kälte, die wir versuchten zu wärmen.

„Ich tue Dir nicht gut. Ich tue Dir nur weh.“, sagt er plötzlich, als ich schon fast zur Tür hinaus war. Entschuldigt sich damit für alles, was geschah. Eine Entschuldigung, die ich erst Jahre später annehmen werde können. Eine Entschuldigung, die ich erst Jahre später verstehen werde. Da manche Erkenntnisse eben Zeit brauchen.

Wir halten noch kurz aneinander fest, wieso wissen wir nicht und wissen es zugleich genau. Und dann nichts. Nur Hände, die sich loslassen. Nur Herzen, die aneinander festhalten. Und dann nichts. Außer meiner Schritte auf nackten Marmorstufen, die im Flur verhallen.

Ich gehe, um mich zu retten. Etwas, was ich ihm sagen musste, damit ich es selbst begreifen konnte. Später werde ich mir denken, dass ich, als ich ging, um mich zu retten, ihn im Stich gelassen hatte. Noch etwas später werde ich wissen, dass er hätte selbst gehen müssen, um sich zu retten. Aber er tat es nicht. Nicht, weil er nicht wollte, sondern weil er nicht konnte. Weil, so sagte er mir einst, die Hoffnung an diesem Tag mit mir ging. Weil ich, so schwach wie ich damals war, trotzdem noch die Stärke hatte zu gehen. Stärke, die er nie hatte.

Und als ich Jahre später meine Rede mit den Worten: „Leb wohl, mein Freund, mein Bruder, mein Held.“ beende, realisiere ich endlich, was wir füreinander waren: Wir waren alles und nichts zugleich. Wir hätten weniger sein müssen, mehr sein können. Wir hätten uns nie retten können. Wir konnten uns aber eine Zeit lang am Leben halten, weil wir aneinander halten konnten, in Zeiten, in denen das Leben uns den Boden unter den Füssen weggezogen hatten und wir zum freien Fall freigegeben wurden.

I’m Here

6 Mrz

Liebe sollte ein bisschen so sein.


I’m Here – A Love Story In An Absolute World

Vom Suchen und Finden.

6 Mrz

Ausschlaggebend hier für ist ein Gespräch mit meiner Mutter, viel mehr der Inhalt dessen.

„Kannst Du Dich noch an Ellen erinnern?“, fragte sie mich plötzlich. Natürlich, liebe Mutter, habe ich sie doch erst vor ein, zwei Jahren das letzte Mal gesehen. Ellen und ich, wir waren wohl das, was man Sandkastenfreunde nennt. Ich erinnere mich an riesige, schiefe Sandburgen, an Abendteuerspielen im Wald, an fast ertrinken im Moor, an erste Schultage, an erste gebrochene Knochen und Herzen. Daran, wie wir in unserer Lieblingsbuchhandlung über zwanzig Magazinen saßen und die perfekte Hochzeit planten. Daran, wie wir Männer anhand von bunten Post-Its uns gegenseitig erklären versuchten. An Träume, Hoffnungen, Tränen, Lachen. An eine wundervolle Freundschaft, die das Leben etwas auseinander gerissen hat.

„Ihre Mutter hat mir gestern erzählt, dass sie sich verlobt hat.“, höre ich dann plötzlich und spüre dieses kleine, fiese Stechen im Herzen. Nicht, dass ich nicht momentan von Hochzeiten, Babyparties und Shoppingtouren für eben solche Events umgeben wäre, dennoch war es irgendwo ein Schlag ins Gesicht. Vielleicht, weil sie die erste in meinem Alter ist, die plötzlich verlobt ist. Vielleicht, weil wir so viel zusammen gemacht haben und dann plötzlich zwei so unterschiedliche Wege eingeschlagen haben. Vielleicht, weil ich neidisch bin. Vielleicht.

Und dann sagen ich vorhin: „Du musst aufhören zu suchen, aufhören so krampfhaft versuchen glücklich zu sein.“ und realisierte es plötzlich selbst und dazu gleich noch etwas anderes: Denn eigentlich ist alles gut so, wie es gerade ist. Weil ich glücklicherweise auch alleine glücklich sein kann. Weil zu meinem Lebensglück niemand gehören muss. Weil ich das alles ganz gut mit mir selbst klären kann. Und weil ich ganz gut mit mir selbst glücklich sein kann.

Und man sowieso nichts findet, wenn man es sucht. Mein Ersatzschlüssel zum Beispiel. Ich wusste immer, dass er hier irgendwo rumliegen muss und habe gesucht und gesucht. Also nicht nur oberflächlich. Irgendwann, es war spät nachts, Twitter war vielleicht schon erfunden, aber noch nicht fixer Bestandteil meiner Favoritenliste, habe ich angefangen systematisch mein ganzes Reich auf den Kopf zu stellen. Schublade auf, Inhalt raus, wühlen, nichts finden, alles wieder zurück stopfen. Ich habe etwa vier Stunden gesucht. An allen erdenklichen Orten. In allen Schubladen, Taschen, Boxen, Jacken, Schuhkartons, selbst den Kühlschrank habe ich auf den Kopf gestellt.

Ein Jahr später, als ich nach einigen stressigen Wochen etwa fünf Kilo leichter war und mir sämtliche Klamotten zu groß waren, schnappte ich mir meine alte Lieblingsjeans, stellte erstaunt fest, dass sie mir wieder passt und stellte erstaunter fest, dass sich in der linken Hosentasche mein Zweitschlüssel befand.

So ist das nämlich mit dem Suchen und dem Finden.
Und so ist es eben auch ganz oft mit dem Leben.

Man muss Suchen beenden, um finden zu können.

Lebensschnittstelle mit Headset und Webcam

3 Feb

Heute ein Gastbeitrag von dem werten Herrn @gedankenkosmos.

Jeden Abend saßen wir beisammen.

Mal bist Du mit deiner neuen Wollmütze vor mir herum hüpft. Oder schriebst mir kleine Botschaften auf gelbe „Post its“.

Wir verbrachten viele dieser Nächte, in dem einsame Herzen, einfach Zuspruch brauchen oder einen Menschen, der irgendwie da ist. So waren wir füreinander da , bis halt dann nicht mehr. Nicht mehr kann man schwer erklären, die Gründe kaum verstehen. Es hat einfach nicht mehr gepasst, aus ohne wirkliche Gründe.

Uns gab es auch nur im Internet. Eine Lebensschnittstelle mit Headset und Webcam. Dann philosophierten wir einfach herum. Lachten und trafen uns, manchmal auch im Herzen. Auf jeden Fall in unseren Worten. Du gabst mir Mut, meinen Gedanken Spuren und ein Zuhause auf Zeit. Keine Ahnung, was du damals in mir fandest. Wahrscheinlich entsprach ich einem Gefühl, das du gerade gebraucht hast.

Es hat uns niemals außerhalb der Schutzmauern von Twitter und Internet gegeben. Wir beide wollten diesen Schritt nicht tun, jeder für sich selbst, auf seine Weise nicht. Ich gebe zu so wirklich Recht war es mir nicht. Du warst damals das Laute in mir selbst und ein berauschendes Wesen. Verrückt genug mich eine Zeitlang zu tragen.

Die Mechanismen sich im Netz voneinander loszusagen sind so leicht, dass es mit blocken oder löschen getan scheint. Ein Klick da, oder zwei dort, und du löschst den Menschen scheinbar aus. Eine dumme Lüge der Wut, denn alles was bleibt, ist ein Gefühl, dass sie nun zwischen „vergessen wollen und noch da“ in dir feststeckt.

Monate später sind wir uns wieder begegnet. Unbedarft, leise, im Internet. Ein Sternchen an eine Nachricht, ein paar kleine Nachrichten wieder. Es ist nicht das Damals, aber irgendwo wieder ein Jetzt. Denken über die damalige Zeit nicht nach und wissen nicht, was die heutige bringen wird. Eine Freundin von mir sagt gern: „Was soll es bringen, es ist Internet“. Gerade diese Unbedarftheit ist es, was uns eine Weile hält. Es ist doch nur Internet, aber auch ein Mensch dahinter. Mit all seinen Wünschen, Träumen und Fantasien. Unsere sind nun ein Stück gewandert, sind in neuen Menschen gefunden, aber vielleicht erreicht es seinen Ursprung in neuen Schritten, die wir gehen. Auch zusammen.

Am Ende bleibt mir nur zu sagen: „Danke, dass du wieder da bist.“

WirrWarr-Ende.

3 Feb

„Ich mache, was ich liebe. Ich liebe, was ich tue. Ich bin endlich dort angekommen, wo ich hin wollte.“

Es sind solche Sätze, die einen zum Nachdenken bringen, die das Hirn auf Hochtouren arbeiten lassen, die Dich verwirren und glücklich zu gleich machen. Vor allem wenn man davor nie wusste, wohin man gehört und noch weniger, was man vom Leben will.

Davor da war alles ein wages WirrWarr an Leben. Niemand konnte mit mir was anfangen, ich am allerwenigsten. Ich sprang haltlos zwischen Ewigkeiten hin und her, saß mal hier und mal dort, lebte in einem Wirbelsturm aus Herzblut und Angst.
Zu wissen, was man will, war mir sehr suspekt. Wieso wissen, was man will, wenn man doch entscheidungsunfreudig durchs Leben springen kann?

Zukunft war für mich nur ein Wort mit neun Buchstaben. Nichts greifbares und schon gar nichts, was man sich vorstellen könnte. Türen waren nur dazu da, um zu geschlagen zu werden. Wege nur dazu, um versperrt zu werden. Egal, ob von mir oder anderen.

Irgendwann musste aber alles anders kommen. In jeder guten Geschichte gibt es doch diesen Wendepunkt. Dieser Punkt, an dem sich der Protagonist plötzlich in dem Sinn wiederfindet, den er geglaubt hat, verloren zu haben.

Es war der Juli 2010 und ich hielt einen Brief in Händen, der alles bedeutete. Eine Zusage, schwarz auf weiß, die mir nicht nur Türen öffnete und Wege freiräumte, sondern mich auch endlich in meine Richtung katapultierte.

Dieser Zusage ging ein Aufnahmeverfahren voraus, das an all meinen Kräften zerrte und mich in Selbstzweifel stürzte. Nie empfand ich das, was ich tue, als gut genug. Nie zuvor konnte ich sagen, dass das was ich tue, richtig ist, gut ist, Lob verdient.

Eine Mappe, ein acht Stunden langer Aufnahmetest und ein Bewerbungsgespräch später, stand ich verwirrt, aber glücklich in einem neuen Lebensabschnitt. „Wir dürfen Ihnen ja eigentlich noch nichts sagen, aber nächste Woche, wenn Sie den Brief erhalten, ist es ja eh offiziell. Sie müssen also nicht zittern.“, sagte mir mein Studiengangsleiter, als ich schon zur Tür raushüpfen wollte.

Es war die mündliche Zusage, die mir eine Woche später als Brief ins Haus flattern sollte. Und damit fing alles neu an. Mein Leben fand plötzlich einen Reset-Knopf und drückte ihn. Ich war wie verwandelt.

Man nennt mich fanatisch, ich nenne es fantastisch. Weil es das ist. Ich arbeite meist zwanzig Stunden am Tag, weil ich es liebe. Ich steigere mich rein, mache mehr, als verlangt, gebe immer 130%. Weil ich es liebe, weil es genau das ist, was ich immer machen wollte, was ich nebenbei schon immer gemacht habe, aber mich nie als gut empfunden habe. Aber das ist es und es wird mir bestätigt. Von allen Seiten.

Und zum ersten Mal in meinem Leben ist für mich Zukunft nicht nur ein Wort, das aus neun Buchstaben besteht. Zukunft ist etwas Greifbares, etwas Reales, etwas, das ich mir vorstellen kann. Träume sind nicht mehr bloß Schäume, Träume werden real und wahr.

Und ich, ich weiß plötzlich wer ich bin und wo ich im Leben hin will und traue mich auch genau so zu sein, wenn ich unter Menschen bin. Ich bin wieder ein kleiner Workaholic. Ich liebe, was ich tue und tue, was ich liebe. Und bin glücklich. Die Last, die sich Angst vor dem Leben nennt, ist plötzlich nicht mehr da. Ich stehe mit beiden Beinen in diesem Leben und genieße es.

Liebes Leben. Du rockst gerade ganz schön.
Mehr davon.
Unbedingt mehr davon!